2010
09.18
Nathalie bloggt:
Franz Josef, bester Dorfname überhaupt
Aber die Kiwis nennen das Dorf der Einfachheit halber Franz (sprich Frääänz)
Auf dem Weg nach Fränz haben wir einen kurzen Zwischenstopp eingelegt, der uns in die Vergangenheit zurücksetzte: Wir wurden in Ross zu Goldwäschern. Jeder von uns bekam eine Plastikschüssel voller Steine, in der sich ein wenig Goldstaub und ein Jadestein befand, die wir natürlich nur finden konnten, wenn wir es auch richtig machten
Na klar
Wir waren wohl alle in unserem vorherigen Leben Goldwäscher, denn jeder fand etwas Gold und einen Jadestein
Verrückter Zufall! Anschließend haben wir noch ein paar alberne Touri-Fotos geschossen, wobei ich finde, dass Jenso besonders gut getroffen ist
Weiter ging es nach Fränz! In Franz Josef gibt es einen von weltweit nur drei Gletschern die von oben bis zur Meeresoberfläche hinab reichen. Der zweite steht in Fox (6 km entfernt von Fränz) und der dritte in Chile (weiter als 6 km). In Fränz hat man die Gelegenheit Gletscherwalks zu machen oder sich sogar mit dem Heli auf den Gletscher fliegen zu lassen, um ganz oben zu hiken. Da diese Aktivitäten definitiv viel zu kostspielig waren haben wir das Gebiet auf eigene Faust erkundet. Und haben dabei definitiv auch sehr viel Spass gehabt. Immer noch dem Goldrausch verfallen, dachten Lena und ich eine kurze Zeit lang, dass wir auch hier im Fluss Gold gefunden hätten, jedoch zerplatzte diese Wunschvorstellung wie eine Seifenblase, da Rick uns erzählte, dass es sich bei den schimmernden Partikeln in den Steinen um Rost handle
Nun das lässt sich nun eher schwieriger zu Geld machen
Unser Rückweg sollte uns eigentlich durch den Regenwald führen, jedoch war dieser Weg wegen des Abschmelzens des Gletschers überflutet. Lena, Jens und ich traten mit dem guten alten Rolf Zukowski Lied: “Wo kein Gehweg ist, da geh ich rechts” (New Zealand Version
) den Rücktritt ins Dorf an. Nach gut einer Stunde Fußmarsch hat sich Jens erstmal ein RIESEN-Steak im Supermarkt gekauft. Zurück im Chateau Franz (wiederum ohne Witz, der Name unseres Hostels) fiel das Fleisch dann unserem riesigen Hunger zum Opfer! Wir mussten uns aber auch wirklich für den nächsten Tag stärken, denn an diesem Tag hieß es: SKYDIVEN!
Category Franz Josef, Magic Bus, Neuseeland |
2010
09.17
Nathalie bloggt:
Am 3. Tag unserer Reise mit dem Magicbus ging es von Nelson nach Greymouth einem kleinen Mienenstädtchen an der West Coast. Auf der Fahrt legt Rick einige Zwischenstopps ein, um uns die schönsten Plätze der Südinsel zu zeigen. Über einen wunderschönen Fluss, ging es an eine fast einsame Bucht.
Nur fast einsam, weil diese Bucht das zu Hause von einigen Seehunden, mehr Wekas und nach mehr Schwalben ist. Nachdem wir schon die zwei vorherigen Tage Seehunde beobachtet haben blieben Lena und ich am Bus bei unserem Fahrer, doch Jens machte sich auf die Socken um ein weiteres Mal Seehunde zu Fotografieren. Lena und ich beobachteten währenddessen den Kampf zweier männlicher Wekas um die holde Weka-Dame. Weiter ging es zu den Pancake Rocks, den Pfankuchenbergen, (leider keine Berge von Pfannkuchen
). Diese Bergformation ist so benannt, weil sie bei näherer Betrachtung und einer Menge an Phantasie aussehen wie geschichtete Pfannkuchen. Für Lena waren diese Pfannkuchen eine wahre Delikatesse, denn sie sind definitiv 100% kalorienfrei, weshalb sie sich auch erstmal einen kräftigen Biss genehmigte
Und weiter ging es nach Greymouth. Um das Bild von dieser kleinen doch recht langweiligen Stadt zu vervollständigen fing es dann auch noch an in Strömen zu regnen. Unser Hostel war jedoch richtig nett und hieß zufällig auch noch Neptunes Backpackers. Kein Wunder, dass es dort so nett war; hatte ein bisschen was von zu Hause
Kurz nach Ankunft ging es in die örtliche zweitgrößte Brauerei Neuseelands. Ein Witz gegen die deutschen Brauereien, aber unglaublich leckers Bier J. Sogar ein „Bavarian Radler“ gab es im Angebot. Nachdem wir jedes Bier einmal durchprobiert hatten, durften wir uns in 15 Minuten noch so viel Bier zapfen wie wir wollten. Lena und ich haben schnell noch drei Bier gezapft und getrunken und als dann das Taxi kam waren wir definitiv Betrunken. Ab ging’s ins Hortel Railwaystation um das Gratis-Essen abzustauben, welches wir nach dem ganzen Alkohol auch dringend nötig hatten
Lena war total in Tanzlaune, nur leider gibt es in Greymouth keinen Club bzw. befanden wir uns dort schon zusammen mit drei anderen Gästen und der Kellnerin. Tja Lena, Greymouth ist halt nicht Melbourne
!
Category Magic Bus, Neuseeland |
2010
09.07
Jens bloggt:
Ein paar Fakten die ich bisher auf unserer Busreise über Neuseeland gelernt habe.
Es gibt in Deutschland mehr Arbeitslose als in Neuseeland Einwohner. Es leben hier ca. 4 Millionen Neuseeländer, 40 Millionen Schafe und 80 Millionen Opossums. Es wandern immer mehr Neuseeländer aus, da es z.B. in Australien einen besseren Verdienst gibt. Kühe und Ziegen habe ich auch schon viele gesehen. Das Opossum ist in Australien bedroht und die Zahl sinkt stetig. Hier in Neuseeland hat das für die Fellproduktion eingeschleppte Tier aber keine natürlichen Feinde und somit vermehren sie sich sehr schnell. Das gleiche gilt für eingeschleppte Ratten und Hase. Ratten wurden mit den Schiffen ungewollt und Hasen gewollt für Felle eingeschleppt. Nur blöd dass weder der Opossum- noch die Hasenfellhandel wirklich funktioniert haben. Die Hasen sind insofern gefährlich, dass Kühe sich ihre Knöchel in den Löcher der Hasen brechen und dann geschlachtet werden müssen. Die Neuseeländer hatten dann einen genialen Einfall. Sie brachten Mater, Wiesel und ähnliches ins Land , damit diese die Hasen und Ratten jagen. Dumm nur, dass den Wieseln und Mater die einheimischen Vögel besser schmecken und wohl auch leichter zu fangen sind, da sie wenig Scheu sind, weil sie keine natürlichen Feinde haben. Somit schrumpft die Anzahl der einheimischen Tiere und die der eingeschleppten Tiere steigt stetig. Ein drittel der neuseeländischen Vögel kann nicht fliegen und ist deshalb auch noch einfachere Beute für die Mader/Wiesel. Sehr blöd ist es auch, dass Hasen sich schneller vermehren, wenn sie merken, dass sie gejagt werden. Ganz schön blöd. Das fiese an den Opossums ist, dass sie einen Baum kahl fressen, der abstirbt und sie dann den nächsten Baum anknabbern. Und bei 80 Millionen Viechern geht das recht schnell. Hinzu kommt, dass es nur noch 35% der einheimischen Bäume gibt. Hier wird zum Beispiel die kalifornische Pinie angebaut, da sie hier mehr als doppelt so schnell wächst. In Kalifornien kann man den Baum nach 50 Jahren, hier schon nach 20 Jahren fällen. Das liegt wohl an der vulkanischen Erde und dem höheren Niederschlag. Neuseeland hat die höchste Aussterbeqoute auf der Welt und eine der einzigartigsten Pflanzen und Tierarten. Es gab hier einen Laufvogel der so hoch wie unser Bus (3-4 m) gewesen ist. Gejagt wurde er von dem größten Adler der Welt. Die Flügelspannweite war größer als unser Bus breit ist. Geschätzte 2,50 m. Der Adler war so groß, dass er mit dem Laufvogel in den Klauen davon fliegen konnte. Der Laufvogel wurde aber auch von den Maori gejagt und als dann noch die Europäer kamen war es das Ende für den Laufvogel und somit auch für den Adler. Das war vor ca. 200 Jahren. Aus all diesen Gründen ist es erlaubt uns erwünscht die eingeschleppten Tiere (Ratten, Mater, Wiesel, Hasen, Opossums) zu jagen oder einfach zu töten. Ich habe somit einen neuen Traumberuf neben Schmied und Millionär. Ich werde Jäger in Neuseeland
Nach all dem Kalamari und Tintenfisch jagen, habe ich wohl ein wenig Blut geleckt…
Gut zu wissen, dass Work and Travel Neuseeland noch bis 30 möglich ist
Achja, eine neue Telefonnummer gibt es auch:
+64 (0)2102 598 335
Category Magic Bus, Neuseeland |
2010
09.07
Jens bloggt:
Heute sind wir nach Nelson gefahren und haben einen kurzen Stop in Picton gemacht. Von dort aus geht die Fähre zur Nordinsel. Wir haben auch einen kurzen Stop an einem kleinen Wasserfall gemacht. Dort gibt es ein kleines Wasserbecken unter dem Wasserfall und dort schwimmen und klettern die jungen Seelöwen hin. So schützen die Eltern Ihre Kinder vor den Orcas am Strand. Einfach super!
In Nelson gibt es den Mittelpunkt von Neuseeland, wie der jetzt genau bestimmt wurde, weiss ich auch nicht
Wir sahen das Schild – Centre of NZ 50m – und 50m später fanden wir uns auf einem 15-20 minütigem Weg auf einen kleinen Berg bzw. großen Hügel. Von wegen 50m, das waren noch einmal gefühlte 5 km
Aber die 20 Minuten haben sich gelohnt. Man hat einen unglaublich schönen Ausblick auf Nelson. Warum der Mittelpunkt auch noch auf der Spitze des Hügels zu finden ist, ist wohl ein unheimlich großer “Zufall”
Morgen geht es nach Greymouth!
Category Magic Bus, Nelson, Neuseeland |
2010
09.06
Jens bloggt:
Wir sind bei guten Wetter in Kaikoura in der der Dusky Lodge angekommen. Wir haben uns Fahrräder geliehen und haben uns die kleine Stadt und Seelöwen angeschaut. Wie Ihr sehen könnt geht es uns gut mit Meer und schneebedeckten Bergen
Wir sind von Neuseeland begeistert und es gefällt uns im Moment besser als Australien
Einfach wunderschön und es sieht sogar noch besser aus als auf den Fotos
Category Kaikoura, Neuseeland |
2010
09.06
Jens bloggt:
Mit unserer gewonnen Bustickets haben wir heute unseren ersten Bustrip gemacht!
Nach ein paar Probleme, da wegen des Erdbebens der Zeit- und Fahrplan ein wenig durcheinander geraten ist, haben wir verspätet unsere Reise angetreten. Bis heute Morgen um 7 Uhr wussten wir nicht, ob wir überhaupt fahren, aber es hat alles geklappt. Das Wetter ist klasse gewesen. Wolkenlos und blauer Himmel begleiteten uns auf der Fahrt und die 3 Stunden vergingen schnell. Da wir aus dem Bus heraus fotografiert haben, gibt es ein paar Spiegelungen, die aber nicht weiter stören
Category Magic Bus, Neuseeland |
2010
09.06
Jens bloggt:
Am 05.09.2010 sind wir endlich in Neuseeland angekommen und ich muss sagen, es gefällt mir hier super! Zur Zeit sogar besser als Australien
Wir sind kurz nach dem Erdbeben, also einen Tag später in Christchurch angekommen und haben ein wenig die Auswirkungen gesehen, aber es ist nur eine Person gestorben. An einem Herzinfarkt wegen dem Erdbeben und nicht wegen desselben.
Damit Ihr Euch selbst überzeugen könnt, dass es uns super geht, hier ein paar Bilder
Category Christchurch, Neuseeland |
2010
09.06
Jens bloggt:
Hier noch ein paar letzte Bilder aus Melbourne, dem Royal Zoo und vom Flughafen in Sydney, auf dem wir übernachtet haben. Es war so unbequem!
Category Australien, Melbourne, Sydney |
2010
09.01
Jens bloggt:
Wir haben uns am 28.08. aus Sydney verabschiedet und sind mit einem geliehenen Camper Van nach Melbourne gefahren. Ein Riesending für 6 Personen
Ein Abenteuer
Seit dem 30.08. sind wir nun in Melbourne und es regnet leider. Deshalb gibt es auch keine schönen Fotos. Aber dafür könnt Ihr noch ein paar aus Sydney sehen
Ich hoffe es folgen auch bald in paar aus Melbourne!
Category Australien, Melbourne, Roadtrip |
2010
08.24
Jens bloggt:
Wir haben unsere erste Nacht im Chiliblue Backpackers verbracht und haben mal wieder richtig Schwein gehabt
$ 9 pro Person und anstatt gebuchtem 10 Bett ein 4 Bettzimmer bekommen. Nathalie hat heute morgen um 6 Uhr (gegen 5 aufstehen) Lena vom Flughafen abgeholt und wir sind jetzt für durchschnittliche $ 12,50 in einem privaten Zimmer mit Fernseher und Kühlschrank untergebracht
So muss das sein! Schließlich sind wir ja nicht irgendwer
Mit Jetlag Lena sind wir dann heute zur Sydney Oper und in den Botanischen Garten gegangen. Haben Kakadus gefüttert, wobei ein Kakadu meinen Finger mit einem Stück Toast verwechselt hat… Dabei habe ich noch genug Farbe, um nicht mit einem Weißbrot verwechselt zu werden! Hoffe ich natürlich. Und ich hoffe auch, dass sich das nicht entzündet. Aber sieht bis jetzt gut aus
Keine Sorge.
Später haben wir dann auch Emile getroffen und mit Ihm einen Sundowner getrunken.
Damit Ihr Euch selbst davon überzeugen könnt, hier nun die Beweisfotos
PS: Jetleg Lena und Frühaufsteherin Nathalie halten schon seit geraumer Zeit Ihren verdienten Schlaf
den ich mir auch gleich gönnen werde. Es ist schließlich schon kurz vor Mitternacht und seit fast 6 Stunden dunkel hier!
Category Australien, Sydney |