Archive for the ‘Bali’ Category

Gili – the end of an awesome trip!


2010
08.01

Nathalie bloggt:

Um unseren 12-tägigen Trip endlich im Blog zu vervollständigen, widme ich mich unseren letzten beiden Tagen auf den Gili-Inseln…na ja besser gesagt war es eine: Gili Trawangan. Die Gili Inseln sind 2 ½ Stunden mit dem Speedboat von Bali entfernt und werden auch die Party-Inseln genannt, da es auf diesen Inseln keine Polizei, dafür aber jede Menge Drogen gibt. Da wir uns ja aber bereits auf Lombok befanden, war es nur noch eine kleine schaukelige Fahrt mit einem kleinen Fischerboot entfernt, für das wir umgerechnet 1 EUR bezahlt haben. Dafür durften es sich unsere Füße jedoch auch mit sämtlichen in riesigen Kisten verpackten Nahrungsmitteln gemütlich machen. Nachdem auch die letzte der 100.000 Kisten auf dem winzigen Boot verstaut war, befürchteten wir einen kurzen Moment zu sinken, jedoch waren wir nach 20 Minuten übers Meer schippern auf Gili Trawangan. Was für ein Anblick!!! Türkises Wasser, weißer Sandstrand…das Paradies lag wortwörtlich zu unseren, sich langsam von der Fahrt erholenden, Füßen!

Nach kurzer Suche in der sengenden Hitze hatten wir unser Hotel gefunden und glücklicherweise hatten sie auch noch zwei Zimmer frei. Also raus aus den Klamotten und rein ins Wasser. Dies war sehr leicht zu bewerkstelligen, da unser Hotel direkt am Strand lag, wie eigentlich jedes Hotel auf der Insel, da sie so klein ist. Das Meer war einfach traumhaft. Erfrischend, gleichzeitig warm und einfach unglaublich türkis. Von unserem Strand aus hatten wir gleichzeitig eine tolle Sicht auf Lombok, die uns durch einen abendlichen doppelten Regenbogen noch verschönert wurde.

Abends haben wir dann doch vergeblich die Party gesucht und nachdem wir sie nicht gefunden haben, unsere Laune mit ein paar Wodka-Cola konstant auf Höchstniveau gehalten. Leider hat dies nur bei Heiko und Jens geklappt, da Koecke und ich aufgrund von Magenschmerzen passen mussten. Trotzdem war es ein sehr schöner Abend mit den Jungs, wie eigentlich jeder einzelner dieser 28 Abende, die wir zusammen verbringen durften!

Am nächsten Morgen waren wir aber alle wieder bei Kräften, wozu das super leckere Frühstück einen großen Beitrag geleistet hat. Und schon ging’s wieder ab ins Wasser! Später am Nachmittag haben Jens und Heiko beim Schnorcheln einen Kraken entdeckt und fühlten sich prompt wieder vom Jagdfieber gepackt. Jens besorgte sich bei einem Local Bambusstock und Widerhaken, doch mehr als eine armselige Tintenwolke, wollte der Kraken ihnen nicht gönnen. Abends ging es dann nach einer zweiten vergeblichen Partysuche wieder in die selbe Bar auf ein paar neue Wodka-Cola und sehr tiefsinnigen Gesprächen über Gott und die Welt, die Vergangenheit und dergleichen.

Tags drauf hieß es dann Abschied nehmen von dieser schönen kleinen „Wo-ist-die-Party? – Insel“ und mit dem Speedboat wieder zurück nach Bali.

Es war eine unglaublich schöne Reise durch Ost-Indonesien mit wahnsinnig vielen Erlebnissen und noch mehr kleinen und großen Abenteuern. Diese wahnsinnig tolle Zeit wird uns noch sehr lange in Erinnerung bleiben und wurde jetzt schon unzählige Male wieder- und weitergegeben! Jens und Heiko, wir danken euch für diese schöne Erfahrung mit euch! Immer gerne wieder (aber auf gar keinen Fall mit dem Bus) :-D !

Gedanklich zurück nach Bali


2010
07.23

Jens bloggt:

Nachdem wir 2 Tage auf See verbracht haben und zurück nach Labuanbajo gekommen sind, eine der besten Parties unseres Lebens hinter uns hatten und leicht verkatert am nächsten Morgen aufgestanden sind, hatten wir noch diese 24 stündige Bus- und Fährenreise vor uns. Ich kann Euch sagen, nie wieder ;)

Der Trip fing in Labuanbajo an. Von dort ging es mit der Fähre 8 Stunden lang nach Sumbawa, einer recht großen Insel aus dem indonesischem Archipel. Auf dem Weg dorthin habe wir zum Teil unseren Kater verjagt und Rausch ausgeschlafen. Nathalie hat kaum etwas von der Reise mitbekommen ;)

Auf der Fahrt haben wir eine interessante Wolke gesehen. Sie war wie ein Wolkenring um eine Insel gespannt, in deren Mitte ein Vulkan war.

Nachdem wir in dem Hafen auf Sumbawa angekommen sind, musste wir in einen kleinen Bus steigen. Gottseidank waren noch Plätze frei, sodass wir nicht stehen oder auf dem Dach mit fahren mussten. Platz gab es trotzdem nicht. Zudem wollte uns der “Kontrolleur” noch extra Gebühren abkassieren. So ist das in Sumbawa. Also nicht abzocken lassen! So mussten wir ca. 2 Stunden aushalten, bis wir in Bima angekommen sind. Dort hatten wir einen kleinen Aufenthalt. Wir nutzen ihn zum Essen, Trinken, Vorräte kaufen und natürlich auch um auf Toilette zugehen. Naja, Toilette… Es ist ein Raum mit Loch und Wasserbecken. Es wird fürs Geschäft, aber auch zum duschen genutzt. Wir saßen also kurze Zeit dort fest und dann sind wir in einen großen Bus, ja sogar Mercedesbus eingestiegen. Die Fahrt ging die Nacht durch und von Ost nach West durch und über die ganze Insel. Schlafen war minimal möglich, da der Busfahrer die Musik angestellt hatte, damit er selber nicht einschlief. Es wurde auf einer Straße gefahren, die in Deutschland nicht für Busse zugelassen wäre, geschweige denn Reisebusse. Wenn uns jemand entgegen kam, wurde nicht gebremst. Es wurde gehupt, das Fernlicht benutzt und Gas gegeben. Vorher hätte ich nicht gedacht, dass man mit so einem Bus ein solche Straße mit einer solchen Geschwindigkeit fahren hätte können. Naja, es gibt immer wieder neues zu lernen :)

Bei Morgendämmerung kamen wir am Hafen an und haben auf die nächste Fähre umgesattelt. Der Bus wurde auch auf die Fähre gepackt und schon begann die Überfahrt nach Lombok. Die Schwesterinsel von Bali. Kurze Zeit später, die Sonne war nun gänzlich aufgegangen, kamen wir auf Lombok an und der Bus nach sein letztes Ziel ins Auge. Mataram. Knapp 24 Stunden, nachdem wir Labuanbajo, Flores verlassen hatten, waren wir auch total zerknittert in Mataram, Lombok angekommen. Wir sind mit einem Taxi nach Senggigi gefahren, haben uns dort ein schönes Zimmer genommen, heiß geduscht und ein wenig an den Pool gelegt. Senggigi ist hauptsächlich von Balinesen bewohnt und deshalb gab es dort auch einen Tempel, den wir uns natürlich angeschaut haben :)

Wir haben nur eine Nacht auf Lombok verbracht und haben nicht viel unternommen. nach den letzten Tagen auf Flores und Umgebung, und vor allem nach der “Horrorfahrt” ;) brauchten wir ein wenig Entspannung. Die folgenden 3 Tage und 2 Nächte haben wir auf Gili Trawangan verbracht. Darüber möchte Nathalie gerne bloggen. Soviel vorab, es war super! Sonne, Strand, türkisblaues Meer und Entspannung :)

Jalan-Jalan…


2010
06.15

Nathalie bloggt:

Jalan-Jalan heißt so in etwa spazieren gehen; gemeint ist ein toller Ausflug in den Norden von Bali. Um 8 Uhr morgens wurde ich in unserer Villa von Ketut, unserem Tour-Guide des Vertrauens, abgeholt. Zusammen mit Xenia, Sascha und Ramona konnte die Reise dann losgehen. Nach einer ca. 2 -stündigen Fahrt war unser erster Stop der Git-Git Wasserfall, auch Zwillingswasserfall genannt. Warum seht ihr hier:

Nachdem wir uns durch einen indonesischen Klassenausflug gekämpft hatten, bekamen wir auch schon die ersten Wassertropfen ab. Schnell die Klamotten aus und ab unter den Wasserfall, na ja nicht ganz drunter, sonst würde es mich jetzt wahrscheinlich nicht mehr am Stück geben, da das Wasser mit einer unglaublichen Kraft herunterfällt. Spaß hatten wir dafür hoch zehn :-D

Dieser eiskalten Dusche folgte die Besichtigung eines sehr schönen Tempels, dem Pura Ulun Danu, direkt am Bratan-See. ich weiss, das sagt euch jetzt wahrscheinlich nicht wirklich viel, aber vielleicht kommt ihr ja irgendwann auch mal nach Bali und dann wisst ihr wovon ich spreche;-) Nachdem die nun folgenden obligatorischen Touri-Fotos geschossen wurden, Voilá,

Pura Ulun Danu

ging es zum Lunch in ein Restaurant, welches eine fantastische Aussicht auf die umliegenden Reisfelder bot.

Weiter ging es dann mit Ketut über Serpentinenstraßen zu den berühmten Reisterassen von Jatiluwih. Diese Reisfelder sind so aussergewöhnlich, dass sogar momentan geplant wird, sie als Weltkulturerbe schützen zu lassen.  Macht euch anhand der Bilder einfach selbst einen kleinen Eindruck:

Leider lassen sich die unglaubliche Weiten dieser Reisterassen gar nicht auf Bildern einfangen, aber es ist einfach spektakulär. Weiter ging’s für unsere kleine Reisegruppe auf eine kleine organische Farm, auf der auch der Luwak Kaffee produziert wird.

Luwak Kaffee ist der teuerste Kaffee der Welt und wird nur auf Bali produziert, wobei produziert eigentlich nicht ganz treffend ist. Der Kaffee entsteht nämlich dadurch, dass ein Fleckenmusang, eine Schleichkatzenart, weshalb der Kaffe auch Katzenkaffee genannt wird, die Kaffekirschen isst und sich diese Kaffeekirschen in seinem Verdauungstrakt einer Fermentation durch Enzyme ausgesetzt, welche die Geschmackseigenschaften ändert: angeblich entsteht ein dunkles und volles, aber auch etwas muffiges Aroma (siehe auch: wikipedia.de ;-D). Hört sich fies an, oder? Soll aber angeblich ganz toll schmecken. Ich habe ihn dennoch nicht probiert, da man für einen Schluck Kaffee 20.000 IDR zahlen sollte. Aber wer wissen will, wie er schmeckt, fragt m Besten Jens:-). Er hat nämlich die gleiche Farm eine Woche vorher schon besucht und diesen Kaffe dann dort probiert. Uns wurde dort noch der Kaffeeröstungsprozess und die Entstehung von Schokolade gezeigt

und anschließend wurden wir zu einer kleinen Kaffee- und Tee-Verkostung eingeladen…dies natürlich nicht ohne Grund, denn direkt nebenan im Shop konnte man die herrlichen Köstlichkeiten auch gleich erstehen.

Glücklich und mit vollen Tüten strebten wir dann unser letztes Ziel an: Tanah Lot. Auf dem weg dorthin durchquerten wir einige Straßen, die mit unzähligen Flaggen jedes WM-Teilnehemrlandes geschmückt waren. Zusammen mit den Überbleibseln der balinesischen Festtagsdekoration ergaben die Flaggen ein unglaublich schönes, multikulturelles Straßenbild.

Der Pura Tanah Lot wird auch Meerestempel genannt, aufgrund seiner einmaligen Lage. Wir erlebten einen Wahnsinns-Sonnenuntergang mit phänomenalen Blick auf den Tempel. Leider waren wir nicht die einzigen, die diese tolle Aussicht genießen konnten und so wurde der Besuch dieses Tempels ein wenig durch die Touristenmassen getrübt.

Alles in allem war es aber eine wunderschöne Reise in den Norden von Bali, den ich bis dato noch gar nicht kennengelernt habe und es wird hoffentlich nicht die letzte gewesen sein, jetzt da ich noch ein paar Wochen auf dieser schönen Insel verbringen kann:-D

P.S. Ich trag ab jetzt auch Brille 8-D

Nachholbedarf…


2010
06.05

Nathalie bloggt:

Ich bin ja ne ganz  tolle Blogschreiberin:-D Ganze drei Artikel habe ich in 5 Wochen fertig gestellt…Glanzleistung:-D Aber ich verspreche Euch, ich werde alles Versäumte nachholen, damit euch die Bettlektüre in den nächsten Wochen nicht ausgeht…

Fangen wir mit meinem Geburtstagswochenende an: Am Freitag dem 30.04. sind wir gaaaaaaaaaanz früh aufgestanden, um mit dem Boot auf die kleine Insel Nusa Lembongan zu fahren. Belohnt wurden wir allerdings mit einem grandiosen Sonnenaufgang.

Bei unserem Boot handelte es sich um ein Transportschiff für Lebensmittel, welches für 5 EUR auch Touristen und Locals mitnimmt. Wir haben uns natürlich gleich oben auf das Deck gesetzt, um sowohl die Aussicht, als auch die Sonne zu geniessen. Wir das sind Jens, Kathi, Arthur, Steffi, Thorsten, Elena und ich. Arthur, Steffi und Thorsten sind Mitstudenten von Jens und Elena eine Freundin von Steffi, die hier ihren Urlaub verbracht hat.

An Deck

Die Bootsfahrt fing harmlos an, doch der Wellengang wurde immer stärker, so stark, dass im unteren Teil des Bootes die Seiten geschlossen wurden, damit das Wasser nicht reinschwappt. Wir hatten oben auf dem Boot sehr viel Spaß und Jens ließ der Wellengang ins Land der Träume gleiten:-D

Am Hafen angekommen wurden wir von einem Pick-up Transporter abgeholt und über holprige Straßen in unser Hotel gebracht. Auf Nusa Lembongan bestehen die Straßen halb und halb aus Schotter und Betonstücken…ein Traum zum Rollerfahren;-)

Unser Hotel, das Wahyu war ein kleines süßes Hotel mit Pool und Restaurantterasse. Nachdem wir unsere Sachen in unseren Zimmern verstaut haben, haben wir uns erstmal ein ausgezeichnetes Frühstück gegönnt.

Gestärkt und gut gelaunt haben wir uns Roller ausgeliehen, um mit ihnen die Insel zu erkunden. Unser erstes Ziel war der Dreambeach. Dieser Strand hält absolut was sein Name verspricht. Gelegen in einer Bucht bietet er mit seinem türkisen Wasser einen wunderschönen Anblick und mit seinen großen Wellen jede Menge Spaß!

Weiter ging’s zur Devil’s Tear, einer Bucht, die Thorsten mit seinem Roller entdeckt hatte. Diese Bucht ist ganz besonders, da sie jede Welle, die in sie hineingespült wird mit einer riesigen Fontäne zurück ins Meer stößt. Jedoch sind die Wassertropfen so fein, dass sich mit jeder zurückgestoßenen Welle über der Bucht ein Regenbogen bildet. Wahnsinnig schön!

Bei der weiteren Rollerfahrt stießen wir auf Captain Good (kein Scherz, der hieß wirklich so), der Schnorcheln und Mangroventouren anbat. Nachdem wir ihm Sprit für unsere Roller abgekauft haben, buchten wir zudem auch eine Tour zum Schnorcheln für den nächsten Tag, meinen Geburtstag.

Schnorchelschiff

Langsam wurde es dunkel auf der Insel und bei der weiteren Erkundung entdeckten wir eine ziemlich wacklige Brücke, die wir aber natürlich mit unseren Rollern hinübergesaust sind, wobei das laute Knacken der Brücke und die fehlenden Holzplanken für ein wenig Herzklopfen sorgten. Aber diese Fahrt im Sonnenuntergang war wirklich toll. Den restlichen Sonnenuntergang haben wir dann am Sunsetbeach genossen.

Zurück im Hotel haben wir uns erstmal in den Pool gechillt und dann dort noch zu Abend gegessen. Lustig war, dass der Küche ziemlich viele Zutaten für unser essen fehlte und immer wieder einer von der Küchencrew verschwand um bei den benachbarten Hotels und Häusern, die Lebensmittel zusammen zu sammeln. Aber im Endeffekt haben wir wirklich auch alles bekommen was wir bestellt haben.

Meinen Geburtstag habe ich glaube ich zum ersten Mal in den letzten 20 Jahren verschlafen, da wir echt alle um zehn schon ziemlich in den Seilen hingen. Aber was wird das hier auch immer schon um halb sechs dunkel?:-D Kein Wunder dass man um zehn Uhr denkt es wäre mitten in der Nacht oder bin ich etwa wirklich alt geworden?:-P

Nachdem ich alte Frau nun meinen erholsamen Schlaf hinter mir hatte wurde ich von Jens erstmal mit einem total tollen Geburtstagsfrühstück überrascht.  Es gab Käse-Tomaten-Omelette, Joghurt, Früchte, einen unschlagbaren Lemon Juice und Blumen. Danke Mr Pepper für diese schöne Überraschung:*

Nach dem Frühstück ging es direkt wieder zum Dreambeach, wo wir dieses Mal auch zahlreiche Kommilitonen von Jens trafen. Um 12 Uhr sollten wir in unserem Hotel zum Schnorcheln abgeholt werden, Captain Good ließ sich jedoch nicht blicken. Die Locals halfen uns dann seine Telefonnummer ausfindig zu machen, so dass er wenig später mit einem (!) Roller vor unserer Tür stand um uns sieben (!) Leutchen abzuholen. Wie das funktioniert fragt ihr euch? Nun ja, wenn man zu Dritt ohne Helm über halbgeteerte Straßen auf einem Roller fährt kann das schon ganz gut funktionieren, jedoch stellen rechts fahrende Europäer auf Fahrrädern eine erhebliche Gefahr da und so geschah es dass ich mit Jens und meinem Captain auf dem Roller in den polnischen Fahrradfahrer fuhr. Uns ist zum Glück nichts passiert, aber unser polnischer Freund blutete auf jedem einzelnen Zeh, entschuldigte sich jedoch zugleich, da das Fahren auf der rechten Seite in Indonesien  ja eher doch eine schwierige Angelegenheit darstellt.

In Captain Goods Hütte angekommen verlor ich mein Herz an Kade, einem neunjährigen unglaublich süßem Mädchen. Sie bewunderte die Frühstücksblumen in meinem Haar und bezeichnete sie als “Chantik”, was wunderschön bedeutet. Ich gab Kade meine Blüten und befestigte sie in ihrem Haar, worüber sie sich unheimlich freute. Sie brachte mir noch ein paar Wörter auf indonesisch bei und ich ihr deutsche.  Die Kinder hier sind wirklich unheimlich süss. Nicht nur, dass sie meistens sehr hübsch sind, sie freuen sich auch so sehr über Kleinigkeiten, dass man sich einfach nur mitfreuen kann:-D

Das Schnorcheln war wirklich sehr schön. Ich war zum ersten Mal schnorcheln und habe glaube ich jeden einzelnen Fisch aus “Findet Nemo” in Natura gesehen. Der Captain ließ uns an zwei verschiedenen Stellen schnorcheln und Jens und Thorsten konnten gar nicht genug kriegen.

Abends wollten wir dann wieder zurück nach Bali, doch die öffentlichen Boote fahren jeweils nur einmal am Tag und zwar morgens. Wir konnten jedoch zwei Locals überreden uns zu einem etwas erhöhten Preis  mit ihrem Transportschiff nach Bali zu fahren. Das heißt, wir hatten zu siebt unser eigenes Boot, welches uns mit einem traumhaften Sonnenaufgang nach Bali fuhr.

Zurück in Bali haben wir dann Heiko und Jens am Flughafen abgeholt und sind mit ihnen direkt zur nächsten Hausparty bei Jens Komilitonen gestartet. Einen schöneren Abschluss hätte es für meinen Geburtstag nicht geben können.

Danke an alle, die diesen Tag zu etwas ganz Besonderem für mich gemacht haben!

Nusa Lembongan, Hahnenkampf, Ubud und ein bisschen Strand


2010
05.05

Jens bloggt:

Hallo Ihr Lieben, da bin ich wieder. Etwas gebräunter, etwas leichter und immer noch sehr gut gelaunt. Wir haben Kathi heute zum Flughafen gebracht und sie ist auf Ihrem Heimweg. So schnell sind 10 Tage rum, aber sie hat viel erlebt! Wir waren am Freitag und Samstag auf Nusa Lembogan, einer kleinen Insel in der Nähe von Bali. Dort haben wir auch Nathalies Geburtstag gefeiert und sind am Abend wieder nach Bali um Heiko und Jens abzuholen. Von Nusa Lembongan wird Nathalie aber noch ausführlich berichten :)

Teufelsträne

Heiko und Jens sind gut angekommen und als sie den ersten Schritt aus der Tür am Flughafen machten, haben wir sie mit einem ordentlichen “Jeeeeeens! Heikoooooo! Wooohoooooo!” begrüßt und alle am Flughafen wartenden Fahrer haben in das Wooohooo eingestimmt :D Das war einfach riesig! Man muss sich vorstellen, dass dort ca 50-70 Fahrer stehen und auf Ihre Gäste warten und alle auch Jens und Heiko begrüßen ;)

An Ihrem ersten Morgen (Sonntag) sind wir mit den beiden zu einem Hahnenkampf und dort haben wir auch ein wenig gewettet. Ich habe 40.000 Rupia und Heiko 20.000 gewonnen :D Es ist blutig, sehr interessant und man sollte es einfach mal selbst erleben!

Am Montag war ich kurz in der Uni und dann sind wir durch den Regen nach Ubud gefahren. Dort haben wir groß eingekauft und hart gehandelt! Die Verkäufer waren danach teilweise nicht mehr wirklich glücklich. Aber wir hatten unseren Spaß und Kathi hat auch viele schöne Sachen bekommen :) Das Essen war leider nicht gut, aber es war sehr gemütlich :)

Am Dienstag hatten Heiko und Jens dann Ihren ersten Strandtag. Nacht 2 Tagen erst! :D Aber nachdem ich auch der Uni kam, zog es sich zu und die Sonne war weg. Der 66(Double Six) ist nicht der schönste Strand und somit sind wir heute noch zum Dreamland und zum Padang-Padang Beach gefahren Eine sehr schöne Landschaft und wirklich schöne Strände! Der vorerst letzte Strandtag für Kathi. Jens musste leider zu Hause bleiben, weil er ein wenig krank ist. Aber es geht ihm schon viel besser.

Wir haben heute auch unsere Flüge nach Flores gebucht und werden dort ein paar Tage bleiben und dann Flores Richtung Westen durchqueren und dann werden wir uns mit dem Schiff/Boot und/oder Auto/Motorbike nach Komodo, Subawe, Lombok und Gillis durchschlagen :) Das wird ein Heidenspaß! :P

Bis bald, sampai jumpa,

Jens

“Forward…Paddel…Bum-Bum”


2010
04.29

Nathalie bloggt:

Heute morgen ging es schon ganz früh los! Jens und ich sind mit dem Roller durch den “Todeskreisverkehr” zum Flughafen gefahren und haben Valentino getroffen. Valentino ist ein Indonesier aus Flores, der uns nächste Woche, wenn wir dorthin fliegen (! ja, ich habe mich überreden lassen:-)), seine Insel zeigt. Von Flores geht es dann weiter nach Komodo, dann nach Sulawesi & dann eventuell noch nach Lombok. Flores soll sehr karibisch angehaucht sein und das Schnorcheln ein Traum.

Um 10.00 Uhr sind wir dann zum Rafting gefahren. Am Zielort angekommen gab es erstmal indonesisches Buffet im Freien mit einer fantastischen Aussicht auf den Fluss und die Reisterassen.

Auch das Essen war wie immer super lecker:-D Nachdem Jens sich beim Warten auf die Boote mit ein paar Indonesiern angefreundet hat, stand Marco als unser Bootsführer fest. Die Strecke betrug insgesamt 16 km und dauert 2 1/2 Std. Rafting macht soooooooo viel Spaß. Marco hat immer wieder sein Paddel ins Wasser geschlagen und wollte uns weismachen, dass er uns damit die Krokodile vom Leib hält. Stimmte natürlich nicht:-) Immer wenn total niedrige Brücken ins Wasser ragten, mussten wir uns flach in das Boot legen, um nicht mit dem Kopf in den Bambussstangen hängen zu bleiben:-D Und jedesmal wenn das Boot auf die Steilwände an den Seiten zusteuerte, schrie Marco Bum-Bum, womit er uns sagen wollte, dass wir uns an die Seile des Bootes klammern sollten um nicht aus selbigem zu fallen:-D

Nach ca. 6 km haben wir an einem Wasserfall eine kurze Pause eingelegt, um dort ein paar typische Tourifotos zu schießen:-D Das Wasser war eiskalt, aber die Dusche unter dem Wasserfall war das Bibbern allemal wert.

Danach gings weiter, die letzten 10 km den Fluss hinunter, vorbei an Palmen, im Fluss badenden Kindern und Reisterassen. Ein einmaliger Anblick!

Morgen geht es schon um halb sieben mit dem Schiff nach Nusa Lembongan. Die Insel werden wir erstmal auf dem Roller erkunden, bevor wir nachmittags schnorcheln gehen:-D Abends feiern wir dann dort in meinen Geburtstag rein. Natürlich bleiben wir über Nacht, damit wir ordentlich feiern können. Am Samstag werden wir dann Heiko & Jens vom Flughafen abholen und meinen Geburtstag abends auf Bali noch einmal ordentlich begießen. Ich werde euch alle sehr vermissen. Wer mich gerne anrufen möchte erreicht mich unter meiner neuen balinesischen Nummer: +62 81 9343 07514:-)

Rafting!


2010
04.29

Heute waren raften und es war saugeil! Fotos werdet Ihr gleich von Nathalie bekommen!

Ich habe mich gerade auf einem Foto gesehen und muss sagen, dass ich schon ein wenig Farbe bekommen haben… ;)

16 km ging es flussabwärts mit einem kurzen Stop bei einem Wasserfall! Wir waren ca. 2 Stunden unterwegs und es war der Hammer! 190.000(ca. 16 Euro) Rupia für Transport, Verpflegung und Rafting! Was ein heiden Spaß!

Morgen geht es zur Schildkröteninsel(Nusa Lembongan) und dort werden wir Nathalies Geburtstag feiern :)

Typisch Balinesisch…


2010
04.29

Mein zweiter und dritter Tag auf Bali…

Gestern haben Kathi und ich erstmal richtig laaaaaaange ausgeschlafen:-D Jens kam dann so gegen 2 aus der Uni und dann sind wir wieder ab zum Strand. Natürlich sind wir wieder mit dem Roller gefahren. Ich sage euch, sollte ich keinen natürlichen Todes sterben, dann im balinesischen Chaos-Verkehr. Wie das aussieht fragt ihr euch? SO:

Ja ihr seht richtig. So fahren Jens und ich durch den Verkehr. Ich sitze seitwärts, denn durch sein Surfbrett bleibt eigentlich keine andere Wahl. Und glaubt mir, es fühlt sich genauso gefährlich an, wie es aussieht:-D Ist schon verrückt…aber Mama, Papa: Keine Sorge, erst gestern habe ich mir einen neuen Helm gekauft, der sich nicht um 180 Grad dreht wenn ich den Kopf wende:-DDD

Das Wetter war gestern ein bisschen bewölkt, aber am Strand war’s natürlich trotzdem toll. Abends waren wir auf dem Geburtstag von Frauke und Knofi eingeladen, in ner riesigen Villa mit Pool. Dort wohnt Helen, angeblich die Tochter des Königs von Java. Es gab schon wieder Spanferkel und diesmal handelte es sich glaub ich um den älteren fetteren Bruder des ersten Spanferkels, welches uns zum Opfer gefallen ist…ein Riesenteil. Und ich dachte noch, hey auf Bali isst man nur Reis und Gemüse und endlich  verwirklicht sich mein Traum dünn und braun wie eine Zimstange zu werden…@Lena: Es wird immer ein Traum bleiben!:-D

Die Party war super, ich kam mir vor als Stünde ich mitten im Set von American Pie…überall nur Jungs und Mädels im Bikini und Badeshorts, Alkohol und Essen en masse & tolles Wetter. Auf der Party haben wir Noah aus L.A. kennen gelernt, der uns auch direkt angeboten hat, in Kalifornien unseren persönlichen Stadtführer zu spielen. Was besseres konnte uns nicht passieren:-)

Heute war ein Traum-Strandwetter! Bali ist wirklich wunderschön. Wir haben den ganzen Tag am Strand verbracht, gechillt, geschwommen, gesonnt…genossen. Später waren wir in einem kleinen Warung (=Restaurant) indonesisch essen. Für unter 2 € gabs ne riesige Portion Gemüse, Fisch und Reis inklusive Lemon Squash. Später haben wir uns eine Stunde massieren lassen…Ganzkörpermassage, so richtig wie man sie sich vorstellt, wo sich die Masseurin auf die Liege stellt und dich mit vollem Körpereinsatz von Kopf bis Fuß durchknetet:-D Und na klar…das ganze für 4€:-D

Morgen fahren wir schon in der Früh los und gehen raften, mit der Uni. Bin schon ganz gespannt wie’s wird.

P.S. Um auf den Titel noch mal zurückzukommen…Typisch balinesisch…Kleidung:

Man(n) trägt Rock:-D

Am anderen Ende der Welt…


2010
04.27

ICH BIN ENDLICH ANGEKOMMEN!!!

Der Abschied von euch war wirklich schwer…immerhin werden wir uns ein halbes Jahr nicht sehen:-( Aber andererseits, was ist schon ein halbes Jahr:-D

Meine Flugangst war diesmal nicht ganz so schlimm, unter anderem weil Jason, mein Stewart, sich gaaaaanz toll um mich gekümmert hat:-) Nur der Start in Doha ließ ein bisschen zu wünschen übrig, und der junge Mann aus Singapur, dessen Hand ich ca. eine Stunde lang ungefragt gequetscht habe, hätte sich wahrscheinlich lieber eine andere Sitznachbarin gewünscht:-D

Und dann endlich in Bali angekommen…was für eine Hitze:-D Aber beschwer ich mich gerade? NEIN, auf gar keinen Fall! Nachdem wir morgens erstmal ausgeschlafen haben, sind wir einkaufen gefahren mit dem Taxi. Das Taxi ist so günstig! Für eine Viertelstunde Taxifahrt zahlt man 1,80 €…bei den Preisen hätte ich mir in Köln die ein oder andere Bahnfahrt ersparen können:-)

Nachmittags sind wir zum Strand gefahren…Sonne, Wellen, Meer…ein Traum. Und das ab jetzt jeden Tag! Abends waren wir mit 15 Leuten beim Spanferkel essen…suuuperlecker und mit zwei riesigen Ipanemas und Reisschnaps für insgesamt 6,50€ ein absolutes Schnäppchen. Zurück gings dann mit dem Roller…DAS Fortbewegungsmittel hier auf der Insel. Wie cool es ist  in FlipFlops und Kleid schön hinten auf dem Roller zu sitzen und das Leben zu genießen:-)

Abends musste Jens dann erstmal eine riesige Spinne erledigen, die sich in Vanessas Zimmer eingenistet hat, wobei eingenistet das richtige Wort ist, da diese Spinne ein riesiges Ei am Körper trug, aus dem noch viel mehr kleine Spinnen rausgekrabbelt kamen….igittigitt! Nachdem wir diese Spinne dann verbrannt haben, haben wir noch eine zweite entdeckt. Aber die konnten wir nicht kriegen! Die war einfach zu schnell, aber so groß wie meine Hand!

Gleich geht es wieder zum Strand und am Donnerstag gehen wir raften, und am Freitag fahren wir mit dem Schiff zur Schildkröteninsel und bleiben dort auch über Nacht…ihr seht langweilig wird mir hier bestimmt nicht:-D

Sonne, Schwester, SirTaidy(Nathalie) und Spanferkel


2010
04.26

Am Samstag gab es wieder Sonne und bevor ich Kathrin vom Flughafen abgeholt habe war ich natürlich am Strand :) Wir waren wieder am Dream Beach, aber nach den ganzen Regentagen, wurde viel Müll und Treibgut angeschwemmt. Es war nicht so schön wie beim letzen Mal, aber immernoch ganz nett ;)

Nathalie und Kathrin sind gesund angekommen und heute waren wir dann direkt typisch indonesisch Babi Guling essen! :) Heiko und Jens, dass werden wir auch machen!

Wir freuen uns schon auf den 01.Mai! Nathalies Geburtstag und die Jungs kommen dann auch an!