Archive for Oktober, 2010

Alcatraz


2010
10.24

Jens bloggt:

Alcatraz ist einen Besuch wert. Das einzige Manko ist der Preis. 26 USD. Der ist ein wenig zu hoch für das, was man geboten bekommt. Aber uns hat gutes Wetter entschädigt ;) In dem Preis war eine Audiotour inklusive, die wirklich gut gemacht ist und auch wirklich lange durch das Gefängnis führt. Es ist trotz Sonnenschein unglaublich kalt auf der Insel und man kann sich gar nicht vorstellen, wie stark der Wind pfeift und selbst in das Gebäude dringt. Dies könnt Ihr jetzt leider nicht auf den Fotos sehen.

Noch unglaublicher ist, dass ich noch jemanden aus Wesel getroffen habe. Björn war eine Klasse über mir und sein Bruder Nils war mit Kathi in einer Klasse. Ja, so klein ist die Welt :D

Aber nun die Fotos!

If you’re going to San Francisco…


2010
10.24

make sure to have some friends with you :)

Jens bloggt:

Auf dem Weg nach San Fancisco haben wir auch kurz Stop in Santa Barbara und San Simeon gemacht. Nachdem Daniel mit seinen 2,02 m kaum Platz in dem Hostelbett in Santa Barbara hatte und es auch sonst in keinem Punkt überzeugte, haben wir uns in San Simeon ein Best Western gegönnt. Es hat auch nur 20 Dollar mehr pro Person gekostet und es gab keine großen Alternativen dort. Alles hätte mindestens 10 Dollar pro Person mehr gekostet als üblich. Dafür hatten wir 3 riesige Betten, einen Pool, Feuerstellen am Abend, kostenloses Internet und eine Menge Spaß. Wir sind dann sofort in den beheizten Pool gesprungen und haben so gute Laune gehabt, dass wir uns für mindestens 30 Minuten vor Lachen kaum halten konnten und anschließend mit gestärkten Bauchmuskel den Pool verließen ;)

San Francisco ist eine wunderschöne Stadt. Zumindest für uns 2. Die beiden Jungs hatten beim Feiern bei weiten nicht so viel Spaß wie in LA. Bei Tag war San Francisco auch für die Jungs schön. Bei Nacht hatten wir 2 aber auch kaum etwas unternommen. Wir sind mit dem Cable Car gefahren und das ist auf jeden Fall zu empfehlen! Bei schönem Wetter, wie wir es glücklicherweise hatten, ein Muss :) Aber ob SF nun schön ist oder nicht, dass müsst Ihr selbst entscheiden ;)

Leider mussten wir uns dann auch von Daniel und Gregor vorerst verabschieden, da Gregor von LA zurück nach Hause flog und Daniel noch nach San Diego wollte. Dafür dass die beiden uns den ganzen Weg mitgenommen haben und auch gut für uns gesorgt haben, werden wir demnächst schön in Köln mit den beiden als Ehrengäste feiern :)

Wir hatten das beste Hostel auf unserer bisherigen Reise! Maximal 4 Bettzimmer, großes Frühstück inklusive, kostenloses Internet und sauber! Ellis Street 685! Schöner Altbau mit sehr netten Mitarbeitern und großem Angebot für kein oder kleines Geld. Dafür hat es zwar 28 USD gekostet, aber in Santa Barbara hat es nicht weniger gekostet, aber noch weniger Service gegeben.

Unser schönes Hostel lag in der Nähe von Downtown und wir sollten auf dem Weg zur Stadt einen Bogen um den angrenzenden Block machen. Dafür gab es auch sehr schöne Orte in SF. Golden Gate Bridge, Cable Car, das 2 größte China Town auserhalb von China und viele Parks.

Ich dachte in LA gibt es schon viele Verrückte, aber in San Francisco scheint die Quelle zu liegen. Auf der anderen Seite gibt es dort aber auch viele richtig gute Straßenkünstler! Besser als das, was man bei uns so bei den Castingshows sieht. Viel besser :) Hier bin auch viel öfter bereit mal ab und zu einen Dollar oder Vierteldollar springen zu lassen :)

Nun aber ein paar Eindrücke für Euch!

Las Vegas


2010
10.24

Jens bloggt:

Las Vegas ist schon ein Stadt für sich. Im Grunde kann man da nur Geld ausgeben. Verdienen kann man da nur wenn man schon Geld hat und dort noch ein Casino oder Hotel hinbaut. Was auch fleissig dort geschieht. Es ist unglaublich, was die Amis dort hingebaut haben, aber es ist auch unglaublich wie viele Menschendort hin fahren. Amerika ist bestimmt so reich, weil alle Ausländer dort Ihr Geld verlierenspielen oder für teuere Hotels, Markenkleidung und Schmuck ausgeben. Man sollte lieber einkaufen, denn dann hat man noch etwas davon. Aber es gibt bestimmt günstigere Läden als die in Las Vegas. Wir haben natürlich auch gespielt. Nathalie hat 30 Dollar verspielt, ich habe auch 30 Dollar verspielt, Gregor hat als einiger 69 Dollar erspielt. Daniel hat weder gewonnen noch verloren, da er vorausschauend erst gar nicht gespielt hat :)

Wir haben in einem Hostel mit kostenlosem Internet, Frühstück und Einzelzimmer gewohnt, und die beiden Jungs in einem klasse Hotelzimmer ohne kostenlosem Internet und ohne Essen. Alles extra. Aber die Betten und die Aussicht waren grandios!

Mehr hätte man auch nicht aus dem Fleck Wüste machen können. Deutschland braucht eine Wüste! Nicht nur eine Servicewüste ;)

Und nun ein paar visuelle Eindrücke :)

Keine Haie, großer Fisch


2010
10.23

Nathalie bloggt:

Am zweiten Tag ging es nach dem Frühstück wieder direkt an den Strand…na ja, jeden falls die 3 Schritte die dieser vom Zimmer entfernt war :)

Jens verbrachte seine Zeit damit herauszufinden, was man denn so alles aus einem Palmenblatt basteln könnte und heraus kam eine königliche Palmenkrone! Der Hund wurde zur Abwechslung mal mit Sand und nicht mit Kokusnussschalen dekoriert und die beiden Jungs spührten ihren,verstärkt durch das Inselleben, hervorgerufenen inneren Jagdinstinkt und machten sich daran aus Plastikkanistern und Brotstücken Fischfallen zu bauen und falls dieses nicht gelingen sollte, schnitzten sie sich vorsichtshalber auch direkt mal ihre eigenen Holzspeere, die übrigens sehr gut gelungen sind, inkl. Widerhaken :)

Nach dem Lunch liehen wir uns dann Schnorchelequipment im Hostel und nahmen zum Schnorcheln die selbstgebastelten Fischfallen mit ins Meer. Beim Schnorcheln entdeckten wir viele kleine Fische und sogar eine Seeschnecke (jedenfalls vermuten wir das es eine war, doch wer die Calamari-Geschichte in diesem Blog kennt, der sollte sich fischtechnisch wohl eher weniger auf mein Urteil verlassen :) ) Nach 45 Minuten im Wasser hatte ich das dringende Bedürfnis auf Klo zu gehen und kaum war ich wieder im Wasser berichteten mir die Jungs, dasss sie den größten Fisch des Tages gesichtet hatten. War ja klar, dass der genau dann vorbeischwimmen muss,wenn ich auf dem Klo sitze :/

Vor dem Abendessen waren wir dann doch noch im lokalen ‘Souvenirshop’ einkaufen und haben wunderschönen Muschel- und Haifischzahnschmuck erstanden :) Shoppen auf InselART!

Abends haben wir uns die Zeit wieder mit Karten spielen am Starnd vertrieben und später noch ein wenig am Lagerfeuer gechillt bis wir dort am Strand fast eingeschlafen sind. Und so war der zweite Tag auf der Insel leider auch schon wieder vorbei!

Mana Mana Beep beep beepbeep beep mana mana beep beepbeep beep :D


2010
10.23

Nathalie bloggt:

Nach einer Woche auf der Hauptinsel Fijis hieß es in der zweiten Woche: MANA ISLAND! Mana Island ist eine der 332 Fiji Inseln, allerdings eine der 110 bewohnten Fiji Inseln :)

Morgens um neun saßen Jens und ich abreisefertig in unserem Bambushüttenhostel und warteten auf unseren Fahrer, der uns zum Hafen bringen sollte, von wo aus unser Boot ablegen würde. Als dieser sich gegen halb zehn immer noch nicht hatte blicken lassen, wurden wir nun doch ein wenig nervös, zumal wir keine Ahnung hatten um wieviel Uhr unser Boot ablegen sollte, denn auf Fiji gilt den ganzen Tag lang Fiji Time! Ein Traum für alle – mich eingeschlossen – die gerne mal das akzeptierte akademische Viertel auf eine eher unakademische Stunde ausweiten :D  Jens der das akademische Viertel gerne mal vor die verabredete Zeit stellt, wandte sich daraufhin an den vor unserem Hostel wartenden Taxifahrer der ihn dann Richtung Strand dirigierte. Am Strand traf Jens auf den Besitzer unseres Hostels auf Mana Island, der  uns gerade in unser Hütte abholen wollte. Pick-up heißt demzufolge also nicht zwangsläuig immer mit dem Auto, sondern auch gerne mal zu Fuß, wenn der Strand direkt vor der Tür liegt :) Nachdem wir dann also die 50 Meter zwischen Hütte und Strand zurückgelegt hatten, mussten wir noch ungefähr 30 Minuten auf unser kleines Speedboat warten, welches uns in unser kleines Paradies bringen sollte.

Mit dem Boot ging es dann in rasanter Geschwindigkeit weg vom Festland und vorbei an traumhaften kleinen Inseln. Unser erster Stopp war Bounty Island eine klitzekleine Insel mit weißem Sand, türkisem Wasser und einem einzigen Resort. Dort setzten wir drei abenteuerlustige ‘kleine’ Mädchen ab und sausten dann weiter zur Insel W…irgendwas, deren Namen ich leider vergessen habe und die so klein ist, dass auch google Schwierigkeiten hat diese zu lokalisieren :) , wo wir von singenden und bis über beide Ohren grinsenden Fijianern begrüßt wurden :) Nach einem kleinen Zwischenaufenthalt von 15 Minuten ging es dann weiter  und unser kleines Paradies war nur noch weitere 20 Minuten Bootsfahrt entfernt!

Auf Mana Island angekommen haben wir erst einmal Chrissi und Carol wiedergetroffen. Die beiden hatten wir bereits auf der Hauptinsel kennengelernt. Tatsächlich sind wir sogar mit Ihnen zusammen von Neuseeland nach Fiji geflogen und haben den Airportshuttle mit Ihnen geteilt. Zum ersten Mal seit Bali haten Jens und ich das Vergnügen eines eigenen Zimmers, da wir die meißte Zeit auf Reisen in den größten Hostelzimmern, so genannten dorms, schlafen, da am günstigsten. Aber auf Fiji konnten wir uns dann doch wieder ein eigenes Zimmer “leisten”, da Fiji das zweitgünstigste Land unserer Reise ist. Unser Zimmer war spärlich aber ausreichend (es gab ein Doppelbett nebst zweitem Bett und Tisch) ausgestattet. Das Beste an diesem Zimmer aber war der phänomenale Blick auf den Ozean!

Nachdem wir es uns in unserem neuen Zuhause gemütlich gemacht hatten, gab es auch schon Lunch. Wir hatten unser Zimmer inkl. Frühstück, Lunch und Dinner gebucht, was aber anders gar nicht möglich gewesen wäre, da es auf Mana Island weder einen Supermarkt noch einen Kiosk gibt. Die einzige Möglichkeit zur Nahrungsaufnahme bot das Resorthotel, welches wir als Backpacker nicht betreten sollten oder die Variante einer einseitigen Kokosnussdiät :)

Nach dem Essen haben wir uns erst einmal in die türkisblauen Fluten gestürzt! Das Wasser war pisswarm, konnte demnach für keine Abkühlung sorgen und dennoch war es einfach herrlich. Nachdem wir uns von der Sonne trocknen lassen hatten, versuchte Jens mir eine Kokusnuss von den Palmen vor unserer Tür zu pflücken. Nachdem sein Versuch die Palme zu erklimmen jedoch kläglich scheiterte übernahm Carol diese Aufgabe, der ein paar Inseltage mehr auf dem Buckel hatte und dementsprechend erfahrungsmäßig einem Robinson Crusoe schon sehr  ähnelte :) Das Knacken der Kokusnuss stellte sich schweißtreibender als gedacht heraus und es dauerte gute 15 Minuten bis die Kokusnuss verzehrfertig war :) Und dann hieß es nur noch genießen…die Kokusnüsse waren wirklich unheimlich gut :)

Am Strand genossen wir dann zu viert bzw. zu vielen aufgrund der um uns herum spielenden fijianischen Kinder einen traumhaften Sonnenuntergang und dekorierten die am Strand streunenden und schlafenden Hunde mit Kokusnussschalen…was man halt so macht mit zu viel Zeit auf einer kleinen Insel :D

Nach dem Abendessen haben wir dann zu viert am Strand Karten gespielt und wurden dann von ein paar Locals zum Kava trinken eingeladen! Alles in allem ein rundum perfekter Tag im Inselparadies! Überzeugt euch selbst :)

Stadt der Engel – Los Angeles


2010
10.19

Jens bloggt:

So, da melden wir uns mal wieder. In der letzten Wochen reisen wir sehr viel und da wird es immer schwieriger zu bloggen, dann man mit so vielen anderen Sachen beschäftigt ist :)

Also zurück nach Los Angeles:

Dort haben wir Daniel getroffen und Gregor kennengelernt. Die beiden waren auch in Kalifornien und wollten einen ähnlichen Trip machen wie wir. Und so kam es, dass die beiden uns mit Ihrem Mietwagen quer durchs Land gefahren haben :) Danke dafür! Ihr seid die Besten und wir hatten einen Mordsspaß!

Steaks, Riesenzuckerwatte, Parties, verrückte Leute, Terminator Schießerei, Muscle Beach, geile Karren, nicht so geile Karren, Friseurjobs im Suff und Kölsch in Amerika :)

Hier nun ein paar Fotos!