Jens bloggt:
Nachdem wir 2 Tage auf See verbracht haben und zurück nach Labuanbajo gekommen sind, eine der besten Parties unseres Lebens hinter uns hatten und leicht verkatert am nächsten Morgen aufgestanden sind, hatten wir noch diese 24 stündige Bus- und Fährenreise vor uns. Ich kann Euch sagen, nie wieder
Der Trip fing in Labuanbajo an. Von dort ging es mit der Fähre 8 Stunden lang nach Sumbawa, einer recht großen Insel aus dem indonesischem Archipel. Auf dem Weg dorthin habe wir zum Teil unseren Kater verjagt und Rausch ausgeschlafen. Nathalie hat kaum etwas von der Reise mitbekommen

Auf der Fahrt haben wir eine interessante Wolke gesehen. Sie war wie ein Wolkenring um eine Insel gespannt, in deren Mitte ein Vulkan war.

Nachdem wir in dem Hafen auf Sumbawa angekommen sind, musste wir in einen kleinen Bus steigen. Gottseidank waren noch Plätze frei, sodass wir nicht stehen oder auf dem Dach mit fahren mussten. Platz gab es trotzdem nicht. Zudem wollte uns der “Kontrolleur” noch extra Gebühren abkassieren. So ist das in Sumbawa. Also nicht abzocken lassen! So mussten wir ca. 2 Stunden aushalten, bis wir in Bima angekommen sind. Dort hatten wir einen kleinen Aufenthalt. Wir nutzen ihn zum Essen, Trinken, Vorräte kaufen und natürlich auch um auf Toilette zugehen. Naja, Toilette… Es ist ein Raum mit Loch und Wasserbecken. Es wird fürs Geschäft, aber auch zum duschen genutzt. Wir saßen also kurze Zeit dort fest und dann sind wir in einen großen Bus, ja sogar Mercedesbus eingestiegen. Die Fahrt ging die Nacht durch und von Ost nach West durch und über die ganze Insel. Schlafen war minimal möglich, da der Busfahrer die Musik angestellt hatte, damit er selber nicht einschlief. Es wurde auf einer Straße gefahren, die in Deutschland nicht für Busse zugelassen wäre, geschweige denn Reisebusse. Wenn uns jemand entgegen kam, wurde nicht gebremst. Es wurde gehupt, das Fernlicht benutzt und Gas gegeben. Vorher hätte ich nicht gedacht, dass man mit so einem Bus ein solche Straße mit einer solchen Geschwindigkeit fahren hätte können. Naja, es gibt immer wieder neues zu lernen
Bei Morgendämmerung kamen wir am Hafen an und haben auf die nächste Fähre umgesattelt. Der Bus wurde auch auf die Fähre gepackt und schon begann die Überfahrt nach Lombok. Die Schwesterinsel von Bali. Kurze Zeit später, die Sonne war nun gänzlich aufgegangen, kamen wir auf Lombok an und der Bus nach sein letztes Ziel ins Auge. Mataram. Knapp 24 Stunden, nachdem wir Labuanbajo, Flores verlassen hatten, waren wir auch total zerknittert in Mataram, Lombok angekommen. Wir sind mit einem Taxi nach Senggigi gefahren, haben uns dort ein schönes Zimmer genommen, heiß geduscht und ein wenig an den Pool gelegt. Senggigi ist hauptsächlich von Balinesen bewohnt und deshalb gab es dort auch einen Tempel, den wir uns natürlich angeschaut haben


Wir haben nur eine Nacht auf Lombok verbracht und haben nicht viel unternommen. nach den letzten Tagen auf Flores und Umgebung, und vor allem nach der “Horrorfahrt”
brauchten wir ein wenig Entspannung. Die folgenden 3 Tage und 2 Nächte haben wir auf Gili Trawangan verbracht. Darüber möchte Nathalie gerne bloggen. Soviel vorab, es war super! Sonne, Strand, türkisblaues Meer und Entspannung