Jens bloggt:
Heute haben Heiko, Jens, Maik und Isabell wieder den Rückweg nach Deutschland angetreten, Nathalie ist seit Montag in Australien und ich finde Zeit zu bloggen und merke, dass es jetzt doch schon ein wenig einsam ist. Deshalb stürze ich mich in die Zeit, als die meisten noch bei mir und wir in zusammen woanders waren. Nämlich auf Flores. Im letzten Eintrag waren wir noch in Maumere und hatten mit Valentino einen schönen Montag (09.05) verbracht und ich hatte Euch schon ein wenig von Dino erzählt. Jener Fahrer, der uns schon am Flughafen angesprochen hat und bei dem wir kurze Zeit später ein Tour durch Flore gebucht hatten. Zu Anfang sehr suspekt, aber zum Schluss alles andere!
Falls es Euch einmal nach Flores verschlagen sollte, schaut vorher mal auch www.flores-overland-online.com
Dino holte uns überpünktlich und das nicht nur für einen Indonesier, sondern auch für einen Deutschen, an unserem Hotel ab. Wir waren uns noch immer nicht ganz sicher, wie wir Ihn einschätzen sollten, da er uns am Vorabend auch zum Barbeque eingeladen hat, aber wir mangels Energie und unserer Unsicherheit abgesagt hatten. Wir sind ja auch schon um 5.30 wegen dem Sonnenaufgang aufgestanden und sind deshalb relativ früh ins Bett. Wir hätten lieber zu Dino gehen sollen… Naja, hinterher weiss man immer mehr. Bevor wir an unserem ersten Ziel angekommen sind, hielt uns schon eine Reifenpanne auf. Wir fragten Dino wie oft das passiert und wir hatten das Glück dieses eher seltene Erlebnis eines platten Reifens mitzubekommen. Zum Glück waren wir noch nicht weit gekommen und es ging sehr schnell. Von weiteren Pannen blieben wir dann während unserer Reise verschont. Während der Reparatur, bot uns die Familie am Strassenrand ein, sich uns zu Ihnen zu setzten. Man holte uns sogar extra einen weiteren Stuhl vom Nachbarn. Ich besserte ein wenig meine indonesisch Kenntnisse auf und wir lernten mehr über die Flora. Papayas, Mangos, Macademia Nüsse und viele weitere Bäume standen in unmittelbarer Nähe.
Unsere erste Station war Paga Beach. Ein sehr schöner Strand mit, wie sollte es auch anderes sein, türkisfarbenen Wasser und einem menschenleeren Strand! Dort haben wir erstmal leckeres indonesiches Essen mit Blick aufs Meer gehabt.
danach ging es weiter nach Moni. Dort haben wir uns in unser Hotel eingecheckt und mit Dino zu Abend gegessen. Die Zimmer waren ok, aber schlechter als das, was wir gewohnt waren
Das Essen war wieder sehr gut und es gab mehr als wir essen konnten.
Da wir noch nicht recht wussten, wie wir Dino einschätzen sollten und er es wohl merkte, nahm er nach dem Essen Abschied und wir spielten ein paar Runden Karten. Da wir nicht sehr müde waren, blieben wir recht lange auf. Ziemlich blöd, wenn man am nächsten Morgen um 4 Uhr aufstehen muss
Zu dem Zeitpunkt dachten wir auch noch, dass Dino uns nicht wirklich nett bzw sehr langweilig fand. Dazu später mehr.
Wie gesagt ging es um 4 Uhr los und wir mussten erst einmal ein Stunde auf den Berg fahren und danach noch den restlichen Weg zu Fuß zurücklegen. Ein wenig anstrengend, aber es hat sich sehr gelohnt! Ich sollte vielleicht auch erwähnen, dass wir auch den Kilimutu gestiegen sind. Der Kelimutu hat 3 Kraterseen. Für die Einheimischen sind dort die Seelen der Toten. Ein See war ursprünglich weiss und ist jetzt schwarz. Dort sollen die Seelen der Hexenmeister sein. Wir haben den See leider nicht gesehen, da die ganze Zeit und wohl auch schon seit Tagen ein schwerer Dunst, ein Nebel über diesem Krater hing. Die beiden anderen Seen waren ursprünglich rot bzw. blau. Die beiden sind aber schon seit längerer Zeit dunkel türkis bzw. hell türkis. In dem blauen/hell türkisen See sind die Seelen der Jungfrauen und Kinder und in dem anderen die der Bösen. Die Seen sind alle säurehaltig und wechseln die Farben aus unbekanntem Grund. So war der Schwarze See vor ein paar Monaten einfach mal für 2 Wochen grün. Wir haben dort oben den Sonnenaufgang und die Seen beobachten. Es ist wirklich ein mystischer Ort. Wie gesagt, es hat sich gelohnt!
Nachdem wir ein wenig Schlaf nachgeholt haben, sind wir an einen Strand gefahren, an dem unermüdlich Vulkanische Steine angespült werden, die nass eine türkis und im trockenen zustand eher blau sind. Ich habe auch einen gefunden, der violett war und jetzt immer noch schwarz ist. Mal sehen, ob ich ihn wieder lila bekomme. Die Menschen sammeln die Steine und sortieren sie nach Farbe und Größe. Aus ihnen werden Mosaike und Fliesen gemacht.
Danach sind wir nach Endeh an der Südküste gefahren und haben kurz was gegessen und sind dann weiter nach Bajawa. Aber mehr von Bajawa beim nächsten Eintrag
PS: heute ist der erste Tag, an dem es ununterbrochen die ganze zeit regnet!











































