Alcatraz

2010
10.24

Jens bloggt:

Alcatraz ist einen Besuch wert. Das einzige Manko ist der Preis. 26 USD. Der ist ein wenig zu hoch für das, was man geboten bekommt. Aber uns hat gutes Wetter entschädigt ;) In dem Preis war eine Audiotour inklusive, die wirklich gut gemacht ist und auch wirklich lange durch das Gefängnis führt. Es ist trotz Sonnenschein unglaublich kalt auf der Insel und man kann sich gar nicht vorstellen, wie stark der Wind pfeift und selbst in das Gebäude dringt. Dies könnt Ihr jetzt leider nicht auf den Fotos sehen.

Noch unglaublicher ist, dass ich noch jemanden aus Wesel getroffen habe. Björn war eine Klasse über mir und sein Bruder Nils war mit Kathi in einer Klasse. Ja, so klein ist die Welt :D

Aber nun die Fotos!

If you’re going to San Francisco…

2010
10.24

make sure to have some friends with you :)

Jens bloggt:

Auf dem Weg nach San Fancisco haben wir auch kurz Stop in Santa Barbara und San Simeon gemacht. Nachdem Daniel mit seinen 2,02 m kaum Platz in dem Hostelbett in Santa Barbara hatte und es auch sonst in keinem Punkt überzeugte, haben wir uns in San Simeon ein Best Western gegönnt. Es hat auch nur 20 Dollar mehr pro Person gekostet und es gab keine großen Alternativen dort. Alles hätte mindestens 10 Dollar pro Person mehr gekostet als üblich. Dafür hatten wir 3 riesige Betten, einen Pool, Feuerstellen am Abend, kostenloses Internet und eine Menge Spaß. Wir sind dann sofort in den beheizten Pool gesprungen und haben so gute Laune gehabt, dass wir uns für mindestens 30 Minuten vor Lachen kaum halten konnten und anschließend mit gestärkten Bauchmuskel den Pool verließen ;)

San Francisco ist eine wunderschöne Stadt. Zumindest für uns 2. Die beiden Jungs hatten beim Feiern bei weiten nicht so viel Spaß wie in LA. Bei Tag war San Francisco auch für die Jungs schön. Bei Nacht hatten wir 2 aber auch kaum etwas unternommen. Wir sind mit dem Cable Car gefahren und das ist auf jeden Fall zu empfehlen! Bei schönem Wetter, wie wir es glücklicherweise hatten, ein Muss :) Aber ob SF nun schön ist oder nicht, dass müsst Ihr selbst entscheiden ;)

Leider mussten wir uns dann auch von Daniel und Gregor vorerst verabschieden, da Gregor von LA zurück nach Hause flog und Daniel noch nach San Diego wollte. Dafür dass die beiden uns den ganzen Weg mitgenommen haben und auch gut für uns gesorgt haben, werden wir demnächst schön in Köln mit den beiden als Ehrengäste feiern :)

Wir hatten das beste Hostel auf unserer bisherigen Reise! Maximal 4 Bettzimmer, großes Frühstück inklusive, kostenloses Internet und sauber! Ellis Street 685! Schöner Altbau mit sehr netten Mitarbeitern und großem Angebot für kein oder kleines Geld. Dafür hat es zwar 28 USD gekostet, aber in Santa Barbara hat es nicht weniger gekostet, aber noch weniger Service gegeben.

Unser schönes Hostel lag in der Nähe von Downtown und wir sollten auf dem Weg zur Stadt einen Bogen um den angrenzenden Block machen. Dafür gab es auch sehr schöne Orte in SF. Golden Gate Bridge, Cable Car, das 2 größte China Town auserhalb von China und viele Parks.

Ich dachte in LA gibt es schon viele Verrückte, aber in San Francisco scheint die Quelle zu liegen. Auf der anderen Seite gibt es dort aber auch viele richtig gute Straßenkünstler! Besser als das, was man bei uns so bei den Castingshows sieht. Viel besser :) Hier bin auch viel öfter bereit mal ab und zu einen Dollar oder Vierteldollar springen zu lassen :)

Nun aber ein paar Eindrücke für Euch!

Las Vegas

2010
10.24

Jens bloggt:

Las Vegas ist schon ein Stadt für sich. Im Grunde kann man da nur Geld ausgeben. Verdienen kann man da nur wenn man schon Geld hat und dort noch ein Casino oder Hotel hinbaut. Was auch fleissig dort geschieht. Es ist unglaublich, was die Amis dort hingebaut haben, aber es ist auch unglaublich wie viele Menschendort hin fahren. Amerika ist bestimmt so reich, weil alle Ausländer dort Ihr Geld verlierenspielen oder für teuere Hotels, Markenkleidung und Schmuck ausgeben. Man sollte lieber einkaufen, denn dann hat man noch etwas davon. Aber es gibt bestimmt günstigere Läden als die in Las Vegas. Wir haben natürlich auch gespielt. Nathalie hat 30 Dollar verspielt, ich habe auch 30 Dollar verspielt, Gregor hat als einiger 69 Dollar erspielt. Daniel hat weder gewonnen noch verloren, da er vorausschauend erst gar nicht gespielt hat :)

Wir haben in einem Hostel mit kostenlosem Internet, Frühstück und Einzelzimmer gewohnt, und die beiden Jungs in einem klasse Hotelzimmer ohne kostenlosem Internet und ohne Essen. Alles extra. Aber die Betten und die Aussicht waren grandios!

Mehr hätte man auch nicht aus dem Fleck Wüste machen können. Deutschland braucht eine Wüste! Nicht nur eine Servicewüste ;)

Und nun ein paar visuelle Eindrücke :)

Keine Haie, großer Fisch

2010
10.23

Nathalie bloggt:

Am zweiten Tag ging es nach dem Frühstück wieder direkt an den Strand…na ja, jeden falls die 3 Schritte die dieser vom Zimmer entfernt war :)

Jens verbrachte seine Zeit damit herauszufinden, was man denn so alles aus einem Palmenblatt basteln könnte und heraus kam eine königliche Palmenkrone! Der Hund wurde zur Abwechslung mal mit Sand und nicht mit Kokusnussschalen dekoriert und die beiden Jungs spührten ihren,verstärkt durch das Inselleben, hervorgerufenen inneren Jagdinstinkt und machten sich daran aus Plastikkanistern und Brotstücken Fischfallen zu bauen und falls dieses nicht gelingen sollte, schnitzten sie sich vorsichtshalber auch direkt mal ihre eigenen Holzspeere, die übrigens sehr gut gelungen sind, inkl. Widerhaken :)

Nach dem Lunch liehen wir uns dann Schnorchelequipment im Hostel und nahmen zum Schnorcheln die selbstgebastelten Fischfallen mit ins Meer. Beim Schnorcheln entdeckten wir viele kleine Fische und sogar eine Seeschnecke (jedenfalls vermuten wir das es eine war, doch wer die Calamari-Geschichte in diesem Blog kennt, der sollte sich fischtechnisch wohl eher weniger auf mein Urteil verlassen :) ) Nach 45 Minuten im Wasser hatte ich das dringende Bedürfnis auf Klo zu gehen und kaum war ich wieder im Wasser berichteten mir die Jungs, dasss sie den größten Fisch des Tages gesichtet hatten. War ja klar, dass der genau dann vorbeischwimmen muss,wenn ich auf dem Klo sitze :/

Vor dem Abendessen waren wir dann doch noch im lokalen ‘Souvenirshop’ einkaufen und haben wunderschönen Muschel- und Haifischzahnschmuck erstanden :) Shoppen auf InselART!

Abends haben wir uns die Zeit wieder mit Karten spielen am Starnd vertrieben und später noch ein wenig am Lagerfeuer gechillt bis wir dort am Strand fast eingeschlafen sind. Und so war der zweite Tag auf der Insel leider auch schon wieder vorbei!

Mana Mana Beep beep beepbeep beep mana mana beep beepbeep beep :D

2010
10.23

Nathalie bloggt:

Nach einer Woche auf der Hauptinsel Fijis hieß es in der zweiten Woche: MANA ISLAND! Mana Island ist eine der 332 Fiji Inseln, allerdings eine der 110 bewohnten Fiji Inseln :)

Morgens um neun saßen Jens und ich abreisefertig in unserem Bambushüttenhostel und warteten auf unseren Fahrer, der uns zum Hafen bringen sollte, von wo aus unser Boot ablegen würde. Als dieser sich gegen halb zehn immer noch nicht hatte blicken lassen, wurden wir nun doch ein wenig nervös, zumal wir keine Ahnung hatten um wieviel Uhr unser Boot ablegen sollte, denn auf Fiji gilt den ganzen Tag lang Fiji Time! Ein Traum für alle – mich eingeschlossen – die gerne mal das akzeptierte akademische Viertel auf eine eher unakademische Stunde ausweiten :D  Jens der das akademische Viertel gerne mal vor die verabredete Zeit stellt, wandte sich daraufhin an den vor unserem Hostel wartenden Taxifahrer der ihn dann Richtung Strand dirigierte. Am Strand traf Jens auf den Besitzer unseres Hostels auf Mana Island, der  uns gerade in unser Hütte abholen wollte. Pick-up heißt demzufolge also nicht zwangsläuig immer mit dem Auto, sondern auch gerne mal zu Fuß, wenn der Strand direkt vor der Tür liegt :) Nachdem wir dann also die 50 Meter zwischen Hütte und Strand zurückgelegt hatten, mussten wir noch ungefähr 30 Minuten auf unser kleines Speedboat warten, welches uns in unser kleines Paradies bringen sollte.

Mit dem Boot ging es dann in rasanter Geschwindigkeit weg vom Festland und vorbei an traumhaften kleinen Inseln. Unser erster Stopp war Bounty Island eine klitzekleine Insel mit weißem Sand, türkisem Wasser und einem einzigen Resort. Dort setzten wir drei abenteuerlustige ‘kleine’ Mädchen ab und sausten dann weiter zur Insel W…irgendwas, deren Namen ich leider vergessen habe und die so klein ist, dass auch google Schwierigkeiten hat diese zu lokalisieren :) , wo wir von singenden und bis über beide Ohren grinsenden Fijianern begrüßt wurden :) Nach einem kleinen Zwischenaufenthalt von 15 Minuten ging es dann weiter  und unser kleines Paradies war nur noch weitere 20 Minuten Bootsfahrt entfernt!

Auf Mana Island angekommen haben wir erst einmal Chrissi und Carol wiedergetroffen. Die beiden hatten wir bereits auf der Hauptinsel kennengelernt. Tatsächlich sind wir sogar mit Ihnen zusammen von Neuseeland nach Fiji geflogen und haben den Airportshuttle mit Ihnen geteilt. Zum ersten Mal seit Bali haten Jens und ich das Vergnügen eines eigenen Zimmers, da wir die meißte Zeit auf Reisen in den größten Hostelzimmern, so genannten dorms, schlafen, da am günstigsten. Aber auf Fiji konnten wir uns dann doch wieder ein eigenes Zimmer “leisten”, da Fiji das zweitgünstigste Land unserer Reise ist. Unser Zimmer war spärlich aber ausreichend (es gab ein Doppelbett nebst zweitem Bett und Tisch) ausgestattet. Das Beste an diesem Zimmer aber war der phänomenale Blick auf den Ozean!

Nachdem wir es uns in unserem neuen Zuhause gemütlich gemacht hatten, gab es auch schon Lunch. Wir hatten unser Zimmer inkl. Frühstück, Lunch und Dinner gebucht, was aber anders gar nicht möglich gewesen wäre, da es auf Mana Island weder einen Supermarkt noch einen Kiosk gibt. Die einzige Möglichkeit zur Nahrungsaufnahme bot das Resorthotel, welches wir als Backpacker nicht betreten sollten oder die Variante einer einseitigen Kokosnussdiät :)

Nach dem Essen haben wir uns erst einmal in die türkisblauen Fluten gestürzt! Das Wasser war pisswarm, konnte demnach für keine Abkühlung sorgen und dennoch war es einfach herrlich. Nachdem wir uns von der Sonne trocknen lassen hatten, versuchte Jens mir eine Kokusnuss von den Palmen vor unserer Tür zu pflücken. Nachdem sein Versuch die Palme zu erklimmen jedoch kläglich scheiterte übernahm Carol diese Aufgabe, der ein paar Inseltage mehr auf dem Buckel hatte und dementsprechend erfahrungsmäßig einem Robinson Crusoe schon sehr  ähnelte :) Das Knacken der Kokusnuss stellte sich schweißtreibender als gedacht heraus und es dauerte gute 15 Minuten bis die Kokusnuss verzehrfertig war :) Und dann hieß es nur noch genießen…die Kokusnüsse waren wirklich unheimlich gut :)

Am Strand genossen wir dann zu viert bzw. zu vielen aufgrund der um uns herum spielenden fijianischen Kinder einen traumhaften Sonnenuntergang und dekorierten die am Strand streunenden und schlafenden Hunde mit Kokusnussschalen…was man halt so macht mit zu viel Zeit auf einer kleinen Insel :D

Nach dem Abendessen haben wir dann zu viert am Strand Karten gespielt und wurden dann von ein paar Locals zum Kava trinken eingeladen! Alles in allem ein rundum perfekter Tag im Inselparadies! Überzeugt euch selbst :)

Stadt der Engel – Los Angeles

2010
10.19

Jens bloggt:

So, da melden wir uns mal wieder. In der letzten Wochen reisen wir sehr viel und da wird es immer schwieriger zu bloggen, dann man mit so vielen anderen Sachen beschäftigt ist :)

Also zurück nach Los Angeles:

Dort haben wir Daniel getroffen und Gregor kennengelernt. Die beiden waren auch in Kalifornien und wollten einen ähnlichen Trip machen wie wir. Und so kam es, dass die beiden uns mit Ihrem Mietwagen quer durchs Land gefahren haben :) Danke dafür! Ihr seid die Besten und wir hatten einen Mordsspaß!

Steaks, Riesenzuckerwatte, Parties, verrückte Leute, Terminator Schießerei, Muscle Beach, geile Karren, nicht so geile Karren, Friseurjobs im Suff und Kölsch in Amerika :)

Hier nun ein paar Fotos!

Von der Südinsel auf die Südseeinsel!

2010
09.26

Nathalie bloggt:

Nachdem wir auf Fiji das Hostel innerhalb von vier Tagen dreimal gewechselt haben, chillen wir jetzt glücklich in der Bamboo Lodge. Die Bamboo Lodge erinnert wie der Name schon sagt an kleine Bambushütten. Wir verbringen unsere Tage vorrangig mit Nichtstun. Um 5 Uhr, wenn die Sonne langsam untergeht findet jeden Tag ein Volleyballmatch statt, gefolgt von einem super leckerem Abendessen, zubereitet von Julie, für fantastisch günstige 5 Fiji Dollar (ca. 2 €)!

Abends lesen wir oder trinken Kava zusammen mit den Locals :) Jens verbringt seine Zeit tagsüber damit, dass er sich selbst Ukulele und Gitarre spielen beibringt und ich bin meistens auf der Sonnenliege am 10 m entfernten Strand anzutreffen :D Morgen geht es für vier Nächte  auf die kleine Insel Manamit weißem Sandstrand und türkisem Wasser und seit Bali, das erste Mal wieder mit eigenem Zimmer :D Es ist wirklich sehr schön, wenn auch ruhig hier :) Aber verschafft euch am Besten selbst einen Eindruck!

Wo es eine Südinsel gibt…kann die Nordinsel nicht weit sein!

2010
09.26

Nathalie bloggt:

Und genau dorthin hat es mich und Jens verschlagen, nachdem wir Lena gut und sicher zum Flughafen gebracht haben. Aber eins nach dem anderen.

Von Queenstown ging es morgens mit dem Flugzeug zurück nach Christchurch – sprich starten und sobald man maximale Flughöhe erreicht hat, direkt wieder landen. 10 Minuten nachdem man elektronische Geräte so wie Laptop oder ipod im Flugzeug anstellen durfte, wurde man auch schon von der Stewardess freundlich aufgefordert, diese Geräte wieder abzustellen ;) Weird…

Abends gab es in Christchurch wieder mehrere Nachbeben, wovon eines (oder mehrere?) total an uns vorbeiging(en), während wir im Fernsehraum einen Actionfilm guckten :) Das zweite Nachbeben hat Jens dann doch gespührt, als plötzlich hinter ihm die Wand anfing zu wackeln… Aber die größten Nachbeben, sowie die eigentlichen Erdbeben an sich, sind zum Glück  - wenn auch nicht spurlos – an uns vorbeigegangen. Aber diese Eindrücke haben wir ja schon in einem anderen Blogeintrag mit euch geteilt. Am nächsten Morgen ging es dann mit dem Magic Bus auf die Nordinsel – Endstation: Auckland.

Tag 1: Von Christchurch ging es diesmal nicht wieder nach Kaikura, sonder nach Hanmer Springs, da die Straße nach Kaikura aufgrund eines Erdrutsches, ausgelöst durch die Nachbeben, für so große Busse wie unseren gesperrt war. In Hanmer Springs haben wir dann in einem YHA Hostel namens KAKAPO geschlafen :) Nachmittags sind Jens und ich in unnatürlichen, natürlichen heißen Quellen baden gegangen und müssen euch sagen, dass uns das Neptunbad wesentlich besser gefällt :D

Tag 2: Am zweiten Tag ging es dann schon um 6 Uhr morgens los nach Picton, von wo aus unsere Fähre nach Wellington am Nachmittag starten sollte. Das frühe Aufstehen wurde mit einem wahnsinnigen Sonnenaufgang belohnt, der dann auch noch einige Kilometer weiter durch einen wunderschönen Regenbogen gekrönt wurde. Während der Busfahrt, wie auch während des Übersetzens mit der Fähre, hat es dann die meiste Zeit geregnet. In unserem Hostel in Wellington angekommen, wollten wir abends eigentlich nur noch schlafen, nur leider dachte unser Zimmergenosse um 3 Uhr nachts, dass es doch total toll wäre, wenn er in einem Zimmer mit 9 anderen schlafen Menschen masturbieren würde :) Während sich schon diverse Mordgelüste in mir ausbreiteten, wurde er von zwei meiner Zimmergenossen aufgefordert dieses doch bitte zu unterlassen, woraufhin er nur entgegnete : “Why? What did I do?” Idiot.

Tag 3: Am nächsten morgen ging es für uns dann wieder ganz früh und von der letzten Nacht völlig gerädert nach Napier. Napier ist ein süßes kleines Küstenstädtchen an der Ostküste der Nordinsel. Bei Ankunft hatten wir strahlenden Sonnenschein, was mich und Jens erst einmal zu einem ausgedehnten Spaziergang in Napier veranlasste. Auf unserem Stadtründchen fanden wir ein total coolen Schmuckladen, wo wir uns erstmal mit Geschenken für euch eingedeckt haben :) Unser Hotel das ‘Criterion’ in Napier war ein wunderschönes altes Art-Deco-Gebäude und eines der schönsten und saubersten Hostels in denen wir je geschlafen haben. Schaut euch die Fotos an, dann wisst ihr was ich meine :)

Tag 4: Am vierten Tag ging es über Taupo, Roturua, den Huka Falls und an den heißen Quellen vorbei nach Mt. Maunganui, dem Heimatort unseres ersten Magic Bus Fahrers Rick. In Taupo riecht es überall nach faulen Eiern, was aber durch die unzähligen, natürlichen heißen Quellen kommt. Überall dampft und raucht es in der Stadt :) Sieht schon sehr gewöhnungsbedürftig aus…Mt. Maunganui ist bestimmt total schön. Leider kann ich euch nicht sagen, wie es dort wirklich ist, denn an diesem Tag hatten Jens und ich definitiv mal genug vom Sightseeing und haben es uns bei strahlendem Sonnenschein mit Chips und Schokolade auf der Couch im Hostel gemütlich gemacht und den ganzen Tag Filme geschaut. Schlechtes Gewissen? Ich muss zugeben, dass ich die gerne mal einen Lonely Planet zum Frühstück verspeist und Lena und Jens in Sydney von einer Sehenswürdigkeit zur anderen gescheucht hat, ein klitzekleines bisschen ein schlechtes Gewissen hatte – aber mal ehrlich: Jeden Tag, ein halbes Jahr lang Sightseeing geht einfach nicht. Manchmal darf es selbst auf einer Weltreise gerne nur die Hostelcouch sein :)

Tag 5: Über kilometerlange Serpentinen durch die neuseeländisches Pinienwälder ging es dann zu unserer Endstation Auckland. In Auckland hat es dann auch tatsächlich 3 Tage wie aus Eimern gegossen – also kann ich euch von Auckland leider auch nicht so viel erzählen – hab aber auch gehört, dass die Stadt gar nicht sooooo spannend sein soll :) In Auckland waren wir dann im schlimmsten Hostel einquartiert, indem wir je waren. Es war laut, schmutzig und das Personal hat uns doch tatsächlich unser Bier aus dem Zimmer geklaut, mit der Begründung dass im Hostel kein Alkohol konsumiert werden darf. Ja klar, konsumiert haben wir es auch nicht, aber wo sollten wir dnn mit unseren restlichen 6 Flaschen Cider hin, wenn nicht in unserem Zimmer?? Als wir beim Auschecken unser Bier wiederhaben wollten, war es nicht mehr da!! Das Personal hat also tatsächlich das Bier aus unserem Zimmer gestohlen und getrunken! Unverschämtheit! Froh das verregnete, unverschämte Auckland hinter uns zu lassen, machten wir uns auf dem Weg zum Flughafen, wo schon unser Flieger nach FIJI auf uns wartete :D

Adrenalin is legal!

2010
09.23

Nathalie bloggt:

Bestandsaufnahme: Jenso hat Höhenangst, Lena hat keine direkte Höhenangst, aber sobald sie auf einer Leiter steht, kribbelts bei ihr in bestimmten Körperteilen und ich habe  Flugangst – Was machen wir also in Neuseeland? SKYDIVEN! :D Und zwar am schönsten Ort, den wir jemals gesehen haben: Lake Wanaka. Lake Wanaka ist der viertgrößte Binnensee in Neuseeland und direkt neben diesem See liegt gleich ein zweiter großer See, Lake Hawea, in dem es Haie gibt. Ja, richtig gelesen – Haie. Wir wussten es auch nicht, aber Haie können anscheinend auch in Süßwassern leben :) In Wanaka wurden wir vom Skydiving Shuttlebus abgeholt, der mit uns zum Flughafen fuhr. Dort angekommen ging alles super schnell: “Hier ihr müsst dieses Formular ausfüllen, dass wenn ihr euch verletzt oder sterbt, wir keine Schuld tragen.” Check. “So und jetzt Lena und Nathalie ihr springt jetzt gleich zusammen, also hier sind eure Anzüge, bitte überziehen.” Check. “Wer zahlt?”  Check? Jens sollte eigentlich mit seiner Kreditkarte zahlen, woraufhin ihm dann auffiel, dass er seine Gürteltasche mit Geld, Kreditkarte und Reisepass im Magic Bus hat liegen lassen, der schon seit einer halben Stunde wieder auf dem Weg nach Queenstown war. Während Lena und ich bereits – husch,husch – mit unseren Instruktoren bekannt gemacht wurden, kam Rick unser Fahrer mit dem Bus voller Leute wieder zurück, um Jens seine Gürteltasche zu geben. Das war echt super nett von ihm, denn die Fahrer sind schon sehr an ihren Fahrplan gebunden. Aber mit Rick hatten wir einfach den besten Fahrer :)

Währen Jens nun also unsere Flüge zahlte, wurde Lena von “ihrem” Springer darüber aufgeklärt, dass er gestern definitiv zu viel getrunken hatte und an einem sehr üblem Hangover leidet – sehr beruhigend ;) Mein Springer war zum Glück schon soo alt, dass man ihn normalerweise nicht mehr abends auf der Piste trifft :D Gut für mich Angsthasen :) Lena und ich saßen dann auch schon hopplahopp im klitzekleinen Flugzeug und ehe wir uns richtig hingesetzt hatten, waren wir auch schon in der Luft. Zu diesem Zeitpunkt ist man noch nicht an die Gurte seines Springers angeschnallt – was ein kleines mulmiges Gefühl aufkommen lässt. Festgezurrt wird man dann im Flugzeug, wo dein Intructor dir dann auch den schicken Lederhelm und die Brille aufzieht. In Lenas Fall eine leuchtend rote Lederkappe und eine viel zu fest sitzende Brille :) Lenas Springer hatte eine Handkamera dabei und schoss während des ganzen Fluges munter Fotos  von uns, in der Hoffnung, dass Lena sie ihm später abkaufen würde, was sie nicht tat (vermuteter Grund: die eben erwähnte schicke rote Kappe und Brille) und jetzt bereut…tja da bleibt nur eins: Wir müssen halt nochmal springen :D Und diesmal natürlich nur mit entsprechendem Äußeren ;)

Als wir dann die richtige Höhe -12.000 feet (ca. 3,6 km) – erreicht hatten, ging die Tür auf und es wurde schlagartig so kalt, dass man seinen eigenen Atem sehen konnte. Nach und nach fielen dann alle Springer wie Lemminge aus dem Flugzeug, wobei das Flugzeug jedes Mal einen kleinen Ruck machte, da es immer leichter wurde. Ich war die letzte Springerin und durfte mit angucken wie sich meine kleine Schwester todesmutig aus dem Flugzeug stürzte :) Als ich dann an der Reihe war musste ich vorne bis zur Tür robben, mich auf die Flugzeugkante setzen und meine Beine von außen unter den Flugzeugrumpf klemmen, Kopf nach hinten legen und warten. Für mich eine kleine Ewigkeit, denn ich hatte sooooo Lust aus diesem Flugzeug zu springen. Plötzlich merke ich wie mein Instructor langsam nach vorne kippt und dann – fallen wir und fallen und purzeln kopfüber mit 200 km/h der Erde entgegen – welch ein Rausch. Dieses Gefühl aus dem Flugzeug zu springen und ins Nichts zu fallen ist unbeschreiblich. Es ist das Beste was ich je erlebt habe :D Nach ein paar Sekunden durfte ich meine Arme öffnen was uns zwei ein wenig stabilisierte, bis ich eine Wolke auf uns zukommen sah und sobald wir in der Wolke waren, drehte mein Springer mit mir wahnsinnige Kreise und das alles im freien Fall! Kaum aus der Wolke raus zeigte er mir einen kreisförmigen Regenbogen, der vor einer anderen Wolke sichtbar wurde und dann konnten wir die Landschaft sehen! Wahnsinn! Wir sahen Ketten von Schneebergen, darunter Mt. Cook, den höchsten Berg Neuseelands, die beiden Seen und einen türkisen Fluss, dessen Wasser so klar ist, dass man sogar aus dieser Höhe bis auf den Grund sehen kann. Nach 45 Sekunden Freefall wird dann der Schirm geöffnet, es gibt einen kleinen Ruck und man hängt im Schirm. Jens wurde bei seinem Sprung in genau diesem Moment von seinem Instructor mit den Worten: “Welcome to my office!” begrüßt. :D Sobald der Schirm komplett geöffnet ist, lockerte mein Instructor die Gurte die mich festhielten mit “Keine Angst, ich will nur dass du wieder atmen kannst”, was dazu führt, dass man noch einmal in den Schirm fällt. Während ich dann im Schirm hing, sah ich wie Lena unter mir mit ihrem Springer große Kreise drehte. Mein Springer schaut mich an, schaut nochmal runter und fragt: “Willst du auch?” Was für eine Frage – na klar will ich auch :D Wir drehten also einige Kreise, rauschten an Lena vorbei und landeten dann ganz sanft wieder am Flughafen Mein Springer klinkt mich aus und ich laufe zu Lena und wir fallen uns völlig ausser Atem und glücklich wie nie in die Arme. Wir waren voller Adrenalin und strahlten über beide Ohren. Jens empfing uns und wurde sogleich von uns zugetextet. Lena und ich genehmigten uns nach dem Sprung erstmal ein Bier. Das beste Bier, dass ich je hatte. Wir hatten es geschafft :) Jetzt war nur noch Jens an der Reihe, der auch schon in seinem Anzug steckte. Er musste noch eine Runde Springer abwarten, dann war er an der Reihe. Als Jens über uns aus dem Flugzeug fiel, konnten wir ihn bis unten schreien hören:) Als er dann wieder am Boden war, strahlte er genauso wie wir und schwärmte von der “schönsten Landschaft, die er je gesehen hat”. Auch Jens genehmigte sich erstmal ein Bier . Stephen, ein andere Springer, brachte noch zwei Flaschen Wein und so veranstalteten wir eine kleine Spontanparty am Flughafen. Zur Erinnerung an dieses Erlebnis haben wir uns dann noch jeder ein Kleidungsstück im Skydiveshop gegönnt :D

Danach ging es mit dem Skydiveshuttle zurück nach Wanaka, von wo aus wir den local bus nach Queenstown nahmen. Unser ursprünglicher Plan am Morgen war abends in Queenstown unseren Sprung groß feiern zu gehen – letztendlich hat unsere Kraft jedoch nur noch für ein indisches Essen und ein Bier im Pub gereicht :) Aber glücklicher als an dem Abend sind wir glaube ich noch nie eingeschlafen :D

Bula!

2010
09.22

Jens bloggt:

So, ich bin mal wieder an der Reihe. Wir sind gut auf Fidschi/Fiji/Veti angekommen und entgegen einer fälschlichen Meldung bei Facebook, sind wir auch noch immer hier und nicht wieder in Köln :)

Als wir in Fiji angekommen sind, hat uns die Hitze, wie auch in Bali, erstmal wieder überrascht. Es ist sehr heiß hier, obwohl es auf Höhe von Cairns liegt. Cairns warm heiß, aber Fiji ist heisser :P

Auf dem weg vom Flugzeug zum Gepäck hat uns schon blauer Himmel und die besagte Hitze begrüßt! Wunderschön :)

Im Gebäude noch vor dem Gepäckband, gab es dann noch eine zweite Begrüßung! :)

Wir haben ohne Probleme unser Visum bekommen, dass sogar für 4 Monate gilt. Leider bleiben wir nicht so lange :( Unser Weg führte dann mit dem Bus zu unserer ersten Unterkunft. Smugglers Cove. Wir haben 29 FijiDollar für die erste Nacht gezahlt, was ca. 11,50 EUR sind. Dafür haben wir ein 34 Betten Dorm bekommen, das allerdings immer 4 Betten mit Wänden von den anderen abgetrennt hat.  Auf dem Hochbett konnte man ganz locker an das anliegende Hochbett im nächsten “Kasten” sehen oder auch rübersteigen. Ansonsten ist es dort sehr nett. Wir haben am nächsten Tag aber doch das Hostel gewechselt. Nebenan ist direkt das Horizon. Es gehört zur Smugglers Cove, d. h. wir können die Laundry, die Kajaks und auch sonst die “Facilities” der Smugglers Cove benutzen. Zahlen aber für ein 14 Beddorm nur noch 15 FD, ca. 6 EUR. Dort haben wir es 2 Nächte ausgehalten und haben aber heute morgen ins Bamboo gewechselt. Wir zahlen auch 15 FD, aber sind in einem 8 Beddorm und haben kostenloses Internet. Der Besitzer Henry ist 27 und leitet das Bamboo seit 2 Wochen. Ein Glück für uns :) Er ist super lässig und eine coole Sau. Er lebt schon seit 3 Jahren in Fiji und wir wohl auch weiterhin hier bleiben. Hier kann man für 5 FD zu Abendessen. Zum Vergleich, im Horizon oder Smugglers Cove gehen die Beilagen ab 6 FD los. Fish and Chips gibt es für 18 FD. Das 5 FD Essen im Bamboo ist lecker und wie Ihr seht, im Vergleich auch günstiger. Noch haben wir nichts günstigeres gefunden. Doch, Fertignudeln für 0,5 EUR :) Ein Taxi in die “Stadt” kostet normal 6 FD, man darf ruhig auch 8 FD zahlen. Der Bus kostet hingegen nur 1,15 FD. Günstiger als die KVB! So sehen die Busse aber auch aus :) Ein wenig Balifeeling!

Was einen auch überrascht: Es gibt hier genauso viele Inder wie Fijis! Vor langer Zeit sind viele Inder nach Fiji ausgewandert und nun gehören sie dazu. Wirkt aber ein wenig komisch, da man sich zum Teil wie in Indien fühlt, obwohl ich noch nicht in Indien war! :D

Wie in Bali, so habe ich auch in Fiji schon viele Sachen gefunden, die ich mir in die Wohnung stellen würde, wenn ich noch ein paar hundert/tausend Euro übrig hätte. Dies ist eindeutig nicht der Fall :D Es gibt hier wunderschöne Holzschnitzereien. Waffen, kannibalisches Essbesteck und Teller für Gehirne – würde ich allerdings nur als Einrichtungsgegenstände benutzen ;) – und sonstige Schnitzereien und Schalen. So z.B. auch Schalen, die für das traditionelle Getränk Kava gebraucht werden. Kava ist das geriebene Pulver der Wurzel der Pfefferpflanze.  Früher haben es nur die Häuptlinge getrunken, später nur die Männer, während die Frauen fischen waren oder das Essen gemacht haben. Das hat sich natürlich nicht lange gehalten und heute kann es jeder trinken. Bevor man die Kokosschale mit der braunen Flüssigkeit erhält klatscht man einmal in die Hand, sagt Bula! und trinkt es dann auf ex! Die Zunge fühlt es sich danach ein wenig an, als ob man die betäubenden, grünen Lutschtabletten gegen Halsschmerzen genommen hat. Nur schmeckt es nicht nach Minze, sondern nach Erde. Nachdem man getrunken hat, muss man dreimal klatschen. Dann ist der nächste dran. Beim Wort Taki! wird eine Trinkrunde ausgerufen und jeder im Kreis muss trinken! Wir haben einige Runden mitgemacht und je mehr man trinkt, desto müder wird man. Kava betäubt nämlich nicht nur die Zunge, sondern mal den ganzen Körper. Wir haben Geschichten von Kavatrinkern gehört, die nur noch auf dem Boden vorwärts kamen, bzw. es versuchten. Hier nun ein paar Bilder :)